HUDE - HUDE/GF - Zwei auf den ersten Blick lächerliche einzelne Siege fehlen dem TV Hude noch zum großen Coup. Selbst eine 2:9-Niederlage am letzten Spieltag in der Tischtennis-Verbandsliga bei Werder Bremen II reicht den Hudern heute (20 Uhr), um den zweiten Tabellenrang vor dem drittplatzierten MTV Jever II dingfest zu machen und in die Relegation zur Oberliga einzuziehen.
„Ziel muss sein, Werder zu schlagen, dann kommen die zwei fehlenden Matchgewinne ganz von alleine. Sollte uns das nicht gelingen, hätten wir den zweiten Rang auch wirklich nicht verdient“, bringt Alexander Dimitriou, Nummer drei beim TVH, die Lage auf den Punkt.
Der Blick auf die Tabelle verrät, dass Hude als Zweiter beim Sechsten antritt und allein aus diesem Grund die Favoritenrolle einnimmt. „Zuletzt hat Werder mit voller Mannschaft 9:3 über Oldendorf triumphiert. Sicher will Werder sich nicht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gefallen lassen und daher auch gegen uns in Bestbesetzung auflaufen“, schaut Dimitriou mit gemischten Gefühlen auf das für die Huder so wichtige Duell an der Weser. „Man sieht ja am Beispiel Oldendorf, wie schwer es ist, dort einzelne Matchgewinne zu holen.“
Die Bremer, die nicht immer auf die stärkste Formation zurückgreifen, haben vor allem im oberen Paarkreuz zwei Asse im Ärmel. Mit Christian Tamas und Sascha Greber agieren auf den beiden Top-Positionen zwei Angriffsspieler mit Zweitliga-Erfahrung. Dass Tamas in der Rückrunde mit einer 12:0-Einzelbilanz noch immer ungeschlagen ist, dürfte besonders Hudes Ausnahmekönner Felix Lingenau zusätzlich anspornen.
