HUDE - HUDE - Zweimal können die Tischtennisspieler des TV Hude noch die Oberliga-Luft genießen, danach beginnt der Anlauf auf die kommende Saison eine Stufe tiefer in der Verbandsliga. Mit den beiden Heimspielen gegen TTS Borsum II (Sonnabend, 16 Uhr) und Torpedo Göttingen (Sonntag, 14 Uhr) endet das einjährige Huder Gastspiel in der vierten Liga.
Kurz vor Toreschluss kam TVH-Trainer Tim Feistel noch einmal ins Grübeln. Da Stammspieler Tom Stakemeier (Armverletzung) auch zum Kehraus nicht eingesetzt werden kann, muss einmal mehr auf Kräfte aus unteren Mannschaften zurückgegriffen werden. Nach einigen Absagen wurde Feistel bei Andreas Lehmkuhl fündig. Der Akteur aus Hudes vierter Mannschaft feiert gegen Borsum nach seinen Einstand in der Oberliga. Nico Schulz kommt tags darauf als Ersatzmann zum Einsatz.
„Wir wollen in erster Linie unseren Zuschauern für die Unterstützung während der Heimspiele danken und ihnen dafür hochklassigen Sport als Dankeschön bieten. Das sind wir ihnen einfach schuldig“, weiß Felix Lingenau, der seine gute Saisonleistung mit jeweils zwei weiteren Einzelerfolgen am Sonnabend und Sonntag nähren will. Während die Erfolgsaussichten gegen den Tabellenvierten aus Borsum gering sind, liegt gegen Göttingen durchaus ein Sieg in Reichweite. Das Hinspiel gegen die achtplatzierten Südniedersachsen endete nach spannenden Vier-Stunden-Match mit einer unglücklichen 7:9-Pleite. Gelingt die Revanche gegen Göttingen, winkt dem TV Hude immerhin der zehnte Tabellenrang. „Damit wären wir bester Absteiger“, unterstreicht Lingenau seine Ambitionen. Da es für Göttingen noch darum geht, den VfL Oker im Gerangel um den vakanten Relegationsplatz abzuschütteln, erwartet Lingenau „einen heißen Tanz“.
„Wir hoffen wieder auf eine volle Hütte, so wie gegen Langförden. Nur dieses Mal wollen wir den Fans mehr schenken: nämlich Siege“, frohlockt Alexander Dimitriu.
