HUDE - Die Hälfte ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) beim Turnverein Hude ist absolviert – Zeit, um Bilanz zu ziehen: „Wir haben sehr viele Aufgaben, es ist unheimlich interessant, aber auch sehr anstrengend“, so das Resümee des 19-jährigen Christopher Imig. Sein Mitstreiter Kai Ströde stimmt ihm sofort zu. Mittlerweile sind schon die potentiellen Nachfolger aufgerufen, sich beim TV Hude zu bewerben. Mehrere Interessenten haben sich schon gemeldet, entschieden ist aber noch nichts.

Das Freiwillige Soziale Jahr im Sport – das anstatt des Zivildienstes absolviert werden kann – ist längst im Kommen. „Vor ein paar Jahren war das noch kaum bekannt“, bestätigt Christopher Imig. Sie selbst wurden von Trainern des TV Hude angesprochen, ob sie nicht Lust hätten. Die Entscheidung fiel nicht schwer. „Es ist ein cooler Verein, alle sind hilfsbereit und wir sind hier sehr verwurzelt“, so Christopher Imig. Er und Kai Ströde trainieren seit Jahren Tischtennis.

Als FSJler haben sie beim TV Hude vielfältige und auch verantwortungsvolle Aufgaben. Beide trainieren Kinder und Jugendliche im Tischtennis und veranstalten in Kindergärten ein Turnprogramm für die Kleinsten. Dazu kommen die Organisation von Sportveranstaltungen, Turnieren und Trainingslagern sowie die Betreuung von Sportteams. Auch die Pflege der Homepage und die Öffentlichkeitsarbeit fallen in den Aufgabenbereich der FSJler. „Wir haben sehr flexible Arbeitszeiten und arbeiten auch viel am Wochenende“, so der ebenfalls 19-jährige Kai Ströde. Beide freuen sich aber auch darüber, dass sie sehr selbständig arbeiten dürfen. „Hier kriegt man auf jeden Fall eine Chance, und die sollte man auch nutzen“, betont Kai Ströde. „Man wächst ja mit den Aufgaben.“

Ein zukünftiger FSJler sollte Offenheit für neue Aufgaben, Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und auch „ein gewisses Maß an Disziplin“ mitbringen, rät Christopher Imig. Erfahrungen im Handball oder Tischtennis seien günstig, aber auf keinen Fall Bedingung. „Es ist immer möglich, eigene Projekte aufzubauen“, meint Kai Ströde.

Christopher Imig nutzt das Jahr auch zur Berufsfindung. Ab Herbst möchte er auf jeden Fall studieren, wahrscheinlich etwas mit Sport und Pädagogik. Für den 19-jährigen Kai Ströde steht nach wie vor fest, dass er Wirtschaft studieren wird.

Besonders viel Spaß macht die gemeinsame Arbeit beim TV Hude natürlich dann, wenn man sich gut versteht. Beide FSJler waren zwölf, als sie sich kennen lernten. „In einem Endspiel standen wir uns gegenüber, und Kai hat mich abgezogen“, erinnert sich Christopher Imig lachend. Mittlerweile seien sie „beste Kumpels.“

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