HUDE - Zum ersten Langenberger Familientag hatte am vergangenen Sonntag der Schützenverein Langenberg geladen. Die Resonanz war gut und die Huder Familien kamen scharenweise. Die Organisatoren um Andreas Mehldau hatten ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das das generationsübergreifende Publikum an dem sonnigen Tag an die Langenberger Schießsportanlage lockte. Vom Jakkolo über Darts bis zum Probeschießen reichte das Angebot. „Für jedes Alter haben wir etwas dabei“, freute sich Organisator Mehldau.

Besucherin Claudia Backhaus versuchte sich einmal an dem Luftgewehr der Schießsportanlage der Langenberger Schützen und erreichte gleich 174 von 200 Punkten. „Und das, obwohl ich das noch nie gemacht habe“, freute sich die Huderin und lachte. Helfend zur Seite stand bei jedem Probeschuss die Damensportleiterin des Schützenvereins, Silke von Minden, und erklärte jede Haltung und Bewegung mit dem Sportgewehr. Neben Claudia Backhaus probierten dutzende weitere Besucher ihre Fähigkeiten auf der Schießsportanlage des Schützenvereins aus.

Mit dem Verlauf dieses ersten Langenberger Familientags zeigten sich deshalb sowohl Organisator Mehldau als auch die Sportleiter des Vereins zufrieden.

Silke von Minden und die anderen Sportleiter des Schützenvereins wollten an diesem Tag besonders die sportliche Seite des Schießens hervorheben. „Die meisten Leute denken bei Schützenvereinen gleich an den traditionellen Teil mit den Uniformen, aber für uns steht das sportliche Schießen im Vordergrund“, erklärte Sportleiterin Christiane Heinecke. Vor 22 Jahren habe sie mit dem Sportschießen angefangen, mittlerweile schießt sie in der Luftgewehr-Mannschaft des Vereins.

Sportleiter Torsten de Buhr hob die sportlichen Erfolge des Schützenvereins Langenberg hervor: „Wir haben jetzt sogar zwei Mannschaften in der Bezirksoberliga.“ De Buhr ist als Luftpistolenschütze in einer der Mannschaften dabei. „Das Sportschießen ist ein Hochleistungssport“, ergänzt weiterhin Christiane Heinecke, für den man sogar eine besondere Kleidung benötige. „Aber eben nicht die traditionellen Uniformen“, betonte sie.