Hude - Es klingt kurios: Der TV Hude II hat sich mit zwei 4:9-Niederlagen nun auch rechnerisch den Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga gesichert. Beim Tabellenzweiten TuSG Ritterhude und zu Hause gegen den TSV Lamstedt hatte der TVH jeweils das Nachsehen. Aufgrund des besseren Spielverhältnisses kann der achtplatzierte Olympia Laxten selbst mit zwei 9:0-Siegen in seinen letzten beiden Partien nun nicht mehr an Hude vorbeiziehen.

TuSG Ritterhude - TV Hude II 9:4. Es begann gut für die Huder, die gegen die mit dreifachem Ersatz angetretenen Hausherren mit einer 2:1-Führung in die Einzel gingen. Dort war für sie jedoch nicht mehr viel zu holen, denn außer den Erfolgen von Alex Hilfer und Marco Stüber, die im oberen Paarkreuz jeweils gegen den Abwehrspezialisten Siegfried Wagner gewannen, gingen die Gäste leer aus. „Angesichts des erreichten Klassenerhalts fehlte bei uns vielleicht die allerletzte Konzentration, um noch einmal zu punkten. Aber Ritterhude hat auch extrem gute Reserveleute zur Verfügung“, sagte TVH-Mannschaftsführer Marco Stüber.

TV Hude II - TSV Lamstedt 4:9. Ohne Jonas Schrader, der sich wie schon einige Tage zuvor sein Teamkollege Alex Hilfer ebenfalls den Hals verrenkte, musste der Turnverein sein Heimspiel gegen den Tabellendritten bestreiten. Lamstedt musste auf seinen Topspieler Frank Mauritius verzichten, steuerte aber einem letztlich sicheren Erfolg entgegen.

Hude startete mit einem 0:5-Rückstand und setzte nur wenige Glanzpunkte. Der wieder genesene Alex Hilfer überzeugte beim 3:2-Erfolg gegen Sascha Lieschewski. Marco Stüber, Moritz Tschörtner und Pierre Barghorn betrieben ebenfalls etwas Ergebniskosmetik. „Insgesamt ein sportlich unbefriedigendes Wochenende“, zog Stüber anschließend sein Fazit.