Hude - Die Handballerinnen von der HSG Hude/Falkenburg haben die Hoffnung auf den Titelgewinn in der Oberliga noch nicht aufgegeben. Der Tabellenzweite sollte jedoch die Begegnung bei Werder Bremen II an diesem Sonntag um 16 Uhr gewinnen, will er Ligaprimus VfL Stade nicht noch weiter davonziehen lassen. Die Staderinnen legten am Freitag durch ein 31:22 gegen TuS Komet Arsten vor, haben aktuell 42:4 Punkte auf dem Konto. Die SG folgt mit einer Bilanz von 38:6. „Es wird schwer diesen Rückstand aufzuholen, doch abgerechnet wird am Ende der Saison“, gibt sich HSG-Trainer Werner Rohlfs zuversichtlich.
Nach dem spielerisch nicht überzeugenden 29:23-Heimsieg gegen die SG Neuenhaus/Uelsen, wollen sich die HSG-Frauen in Bremen deutlich steigern. „Das ist auch nicht so schwer“, sagt Rohlfs augenzwinkernd. Zugleich warnt er: „Werder hat ein technisch gut ausgebildetes Team, das vor allem auch durch seine Gegenstöße gefährlich ist.“ Neben einer guten Abwehrarbeit sei vor allem die Chancenverwertung wichtig, um die starken Torfrauen nicht warm zu schießen, ergänzt er.
Das Hinspiel gegen den Tabellenzehnten gewann die SG Hude/Falkenburg mit 29:20. „Da hatten wir den Gegner meistens gut im Griff, standen vor allem hinten gut“, erinnert sich Rohlfs.
Personell ist die Lage für die HSG angespannt. So fallen neben Nadja Albes auch Frauke von Freeden und Simone Winkler aus. Um nicht nur mit acht Feldspielerinnen anreisen zu müssen, will Rohlfs eine Akteurin aus der zweiten Mannschaft berufen.
