Hude - Verzwickte Lage für den TV Hude: Beim MTV Wolfenbüttel kam der Tischtennis-Oberligist mit 3:9 unter die Räder und muss nun in die Relegation gegen den Abstieg. Da sich der MTSV Eschershausen im Fernduell mit 9:7 gegen SW Oldenburg durchsetzte, hilft den Hudern im letzten Spiel gegen Oldenburg selbst ein hoher 9:0-Sieg nicht, um den achten Tabellenplatz wieder verlassen zu können. Das Spielverhältnis gegenüber Eschershausen ist inzwischen nicht mehr aufholbar.

Voraussichtlich am Sonntag, 10. Mai, hat der TV Hude aufgrund der schlechten Rückrunde tatsächlich noch einen Pflichttermin. Es gilt, in der Relegation gegen die beiden Verbandsliga-Vizemeister das Horrorszenario des Abstiegs zu verhindern. In der Nord-Staffel steht die TuSG Ritterhude als Zweiter so gut wie fest. In der Verbandsliga Süd buhlen noch der VfL Oker und der TSV Hagenburg um Rang zwei.

In aller Herrgottsfrühe mussten sich die Huder am gestrigen Sonntag auf den Weg nach Wolfenbüttel begeben. Um rechtzeitig zum Beginn um 11 Uhr dort zu sein, mussten sie aufgrund der im Vorfeld nicht einkalkulierten Zeitumstellung besonders früh aus den Federn. „Brutal“, kommentierte Felix Lingenau die alles andere als optimalen Umstände. Hinzu kam, dass Immanuel Mieschendahl beruflich bedingt nicht dabei war. Für ihn sprang Julian Meißner ein. Alex Hilfer war kurzfristig doch an Bord.

Doch etwas überraschend lief es beim TV Hude in den Doppeln ganz ordentlich. Das Topduo Felix Lingenau und Simon Pohl und auch das Zweier-Doppel mit Daniel Kleinert und Tobias Steinbrenner siegten. Hude legte somit ein 2:1 vor. Und Lingenau legte prompt nach und schlug im oberen Paarkreuz in starker Manier Thilo Marschke mit 11:7 im fünften Satz. Es hieß somit 3:2 für den TVH. In der Mitte hatte anschließend jedoch nur noch Steinbrenner die Chance auf einen Erfolg. Er verlor gegen Nick Holland mit 8:11 im Entscheidungsabschnitt. In allen anderen Partien war Hude machtlos.

„Unsere Doppeltaktik ist aufgegangen. Insgesamt war der Druck vielleicht zu groß“, sagte Lingenau. „Für die Relegation bin ich aber zuversichtlich, dass wir über den Umweg den Klassenerhalt schaffen werden.“ Vorher steht am 19. April noch das Ende der regulären Saison gegen SW Oldenburg an. Die Huntestädter stehen seit gestern als Absteiger fest.