Bookholzberg/Hude - In der Handball-Oberliga der Frauen will sich die HSG Hude/Falkenburg die bestmöglich Ausgangsposition für das Saisonfinale um den Aufstieg sichern.

TuS Komet Arsten - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (Sonnabend, 15 Uhr). Auch wenn der Abstieg der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg schon feststeht, will sich das Team von Coach Stefan Buß in den drei letzten Saisonspielen noch einmal von seiner besten Seite präsentieren. „Vor allen Dingen sollte das Pech mit den vielen Holztreffern wie im letzten Spiel nachlassen“, scherzt Buß. Im Hinspiel kassierten die Landkreislerinnen gegen Arsten eine deutliche Niederlage, die den vielen Fehlern im Spielaufbau geschuldet war. Bei Ballverlusten muss das Rückzugsverhalten im Rückspiel gut funktionieren, denn Arsten wird die Ballgewinne konsequent für die erste und zweite Welle zu einfachen Toren nutzen. Doch auch die Deckung der Gastgeberinnen ist eine Hürde. Bis auf Jasmin Borchers und Miriam Schulze hat Buß sein komplettes Team zur Verfügung.

HSG Hude/Falkenburg - ATSV Habenhausen (Sonntag, 16.30 Uhr). Die HSG Hude/Falkenburg empfängt das beste Team der Rückrunde. Mit 17:1-Punkten steht Habenhausen auf Platz drei. „Das ist für uns ein wichtiges Spiel“, erklärt HSG-Trainer Thorsten Stürenburg. Zwar habe seine Mannschaft bereits zweimal gegen den Gegner gewonnen, doch natürlich wisse man, welche Stärken er habe. Zudem wäre ein Erfolg besonders wichtig bezüglich der Aufstiegschancen. Diesbezüglich herrscht nun Gewissheit. Wenn die Huderinnen ihren ersten Tabellenplatz bis zum Saisonende halten, steigen sie in die dritte Liga auf. Ursprünglich waren Relegationsspiele gegen den Titelträger der Oberliga Westfalen vorgesehen, doch dort haben beiden Meisterschaftsanwärter, HSG Menden-Lendringsen (Spitzenreiter) und SC DJK Everswinkel (Tabellenzweiter), einen möglichen Aufstieg aus finanziellen bzw. sportlichen Gründen abgelehnt.

Eine Niederlage weniger als der erste Aufstiegskonkurrent VfL Stade hat die HSG auf der Habenseite. Und im letzten Saisonspiel ist Lokalrivale Grüppenbühren/Bookholzberg der Gegner. Deshalb brauchen die Huderinnen den Sieg, um dem Derby gelassen entgegenblicken zu können.

Ein spezielles Training hat das motivierte HSG-Team allerdings nicht absolviert. „Wir wollen unser Spiel spielen und uns nicht von den Stärken des Gegners leiten lassen“, so Stürenburg, der eine volle Halle fordert. Letztmals wird Hude/Falkenburg in dieser Saison in Hude spielen. Das Derby in zwei Wochen wird nach jetzigem Stand in Ganderkesee absolviert.

Auch die Planungen für die kommende Saison sind beinahe abgeschlossen. Vom VfL Oldenburg III wird Außenspielerin Svenja Stapoisky nach Hude wechseln. Zudem wird A-Juniorin Kea Drewes verpflichtet. Sie hat bereits in den Oldenburger Frauenteams Erfahrung gesammelt.