HUNDSMüHLEN - HUNDSMÜHLEN - Der Hundsmühler TV (HTV) hat Probleme mit dem benachbarten Sportpark. Das machte HTV-Vorsitzender Franz Held auf der Delegiertenversammlung am Sonnabend in der Halle am Querkanal deutlich. Bislang seien die Nutzungsrechte der Parkplätze, der Beachvolleyball-Felder und des gemeinsamen Foyers problemlos geregelt gewesen, so Held. Die Verhandlungen mit den neuen Besitzern gestalteten sich indes schwierig.

„Das erste Gespräch verlief katastrophal“, so Held, der aufgrund von Schwierigkeiten im persönlichen Umgang miteinander schnell keine Basis mehr für eine Fortsetzung der Verhandlungen gesehen hatte. Nichtsdestotrotz sei eine sachliche Einigung aufgrund der direkten Nachbarschaft notwendig, daher müssten nun andere Vertreter des HTV die Verhandlungen übernehmen. Allerdings sollten die weiteren Gespräche ausschließlich über den Vorstand erfolgen, Alleingänge einzelner Abteilungen seien nicht im Interesse des Vereins.

Deutlich Angenehmeres konnte der 1. Vorsitzende von der Zusammenarbeit mit dem Graf-Anton-Günther Gymnasium vermelden. Die Vermietung der vereinseigenen Halle für den Schulsport habe sich als richtiger Schritt erwiesen, den Verein finanziell zu entlasten. Besonders positiv hob Held dabei das tadellose Verhalten der Schüler hervor, deren pfleglicher Umgang mit der Halle und den Einrichtungen als vorbildlich zu bezeichnen sei.

In den folgenden Berichten der einzelnen Abteilungen wurden die zahlreichen sportlichen Erfolge des Vereins aufgezeigt, aber auch auf einige Probleme hingewiesen. So wurde der zu rutschige Boden der Sporthalle Rosenallee mehrmals bemängelt, der die Verletzungsgefahr der Sportler erheblich steigere. Außerdem stellte die Volleyball-Abteilung klar, dass der vereinseigene Beachvolleyball-Platz uneingeschränkt bespielbar sei. Gerüchte über Verunreinigungen, die in Hundsmühlen die Runde machten, hätten keinerlei Wahrheitsgehalt.

Eine Einstimmung auf das Angebot einer Flamenco-Gruppe, die für den Sommer angedacht wird, bot dann die Darbietung von Angelika Unger und Hannelie Reents. Anschließend zeigten Annika Brossat und Jana Kohlhage einen Hip-Hop-Tanz. Auch hierfür soll es demnächst Angebote im HTV geben.