HUNDSMüHLEN - HUNDSMÜHLEN/LR - Nur Minis durften an die Platte: Beim Tischtennis-Turnier des Hundsmühler Turnverein (HTV) gingen mehr als 20 Mädchen und Jungen an den Start. Voraussetzung für die Teilnahme an den so genannten Mini-Meisterschaften: Die Kinder durften nicht älter als zwölf Jahre sein und noch nie an Punktspielen oder sonstigen offiziellen Meisterschaften teilgenommen haben.
In drei Altersklassen wurde gespielt. In der Gruppe der Jüngsten (bis acht Jahre) siegte Kenneth Kramer vor Hannes Micke. Dritter wurde Kenny-Dean Müller vor Lukas Ostermeyer. Kenneth und Hannes haben sich damit für den Bezirksentscheid qualifiziert. Wenn sie ihn gewinnen, geht‘s zum Landesentscheid nach Hannover. Das Bundesfinale findet in Berlin statt.
„Da kommen wir dann auch mit“, freuten sich die Trainer Heiko Burkert und Lars Ackermann. „Schließlich brauchen die beiden im Endspiel des Bundesfinales jeder einen eigenen Coach.“
Die Tischtennis-Abteilung des HTV sieht die Minimeisterschaften eine tolle Möglichkeit, Kinder für die schnellste Ballsportart der Welt zu begeistern. Begeistert waren auch die vielen Eltern über manch sehenswerte Ballwechsel. „Mein Sohn hat zum ersten Mal so einen Schläger in der Hand. Ich hätte gar nicht gedacht, dass er damit so gut klarkommt“, stellte ein Vater erstaunt fest.
Aber nicht nur die Jungs zeigten gute Leistungen. Die Mädchen bewiesen im Schnitt sogar etwas mehr Ballgefühl. Im jüngeren Jahrgang gewann Annika Menke vor Anna Thölking und bei den Neun- und Zehnjährigen siegte Alke Hochwald vor Mira Duyum. Aber ob nun Erster, Zweiter oder Achter. Das spielte für die Kinder nicht die größte Rolle. Sie hatten Spaß am Spiel und an der Bewegung.
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die „Jung-Profis“ Sabrina Steinmann, Jenny Brand, Johannes Schuler, Fabian Hillmer, Rebecca Steinmann, Lena Schön, Lukas Köhl und Niklas Ackermann. Sie mussten jeder einen Tisch managen: das Spiel erklären, zählen, Ergebnisse aufschreiben, Unstimmigkeiten abklären. „Ohne diese Hilfe wäre das Turniers nicht möglich gewesen“, so Pressewart Hartmut Ritter.
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