Hundsmühlen - Da war nichts zu holen: Mit einer stark ersatzgeschwächten Truppe hatten die Tischtennisspieler des Hundsmühler TV im Kellerduell der Herren-Verbandsliga bei Eintracht Hittfeld keine Chance. Am Ende sicherte sich der nahezu in Bestbesetzung aufgelaufene Gastgeber beim 9:3 beide Punkte. Im Vorfeld hatte der HTV versucht, die Partie aufgrund personeller Probleme zu verlegen – eine Neuansetzung ließ sich jedoch nicht realisieren.

„Das Ergebnis ist unter diesen Umständen okay, damit können wir leben“, erklärte Hundsmühlens Nummer eins Marek Janssen. Er selbst ging angeschlagen in die Partie, dagegen mussten René Clauß und André Meyer ersetzt werden. Als Reservekräfte waren Aron Völkel (2. Herren) und Alexander Wreden (4. Herren) an Bord. Gleich in den Doppeln spielte Hittfeld seine Vorteile aus und ging durch drei souveräne Siege mit 3:0 in Führung. Hundsmühlen schaffte wenig später dank Janssen, der sich im oberen Paarkreuz in vier Sätzen gegen Klaus Igel behauptete, den ersten Zähler. Es folgte eine längere Durststrecke – nach dem ersten Einzeldurchgang hieß es 1:8. Janssen trumpfte auch im zweiten Match auf und rang Rico Buchholz im fünften Satz mit 11:5 nieder. Dem an Position zwei aufgerückten Johannes Siepker gelang beim 3:0 gegen Igel ein weiterer Achtungserfolg.

„Im oberen Paarkreuz waren wir unter den Voraussetzungen sehr stark. Johannes lieferte eine Topleistung ab“, lobte Janssen seinen Teampartner. Auch die anderen vier HTV-Akteure enttäuschten nicht. Jürgen Jesse hatte gegen Immanuel Mieschendahl einen weiteren Sieg auf dem Schläger – er hatte beim 10:12 im Entscheidungssatz Pech.

In der Tabelle purzelte der Aufsteiger mit 2:10 Zählern auf den letzten Tabellenplatz.