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Tischtennis HTV gibt Führung aus der Hand

Sina Klostermann

Hundsmühlen - Weiter voll im Geschäft um die Meisterschaft sind die Landesliga-Tischtennisspielerinen des Hundsmühler TV nach den beiden Topspielen gegen die beiden einzigen Mitkonkurrenten um die Saison-Krone. Bei der TTG Nord Holtriem fuhr der HTV einen 8:2-Sieg ein, tags darauf stand gegen den TuS Sande II eine 6:8-Pleite in der Statistik. In der Bezirksoberliga Nord verlor der HTV II derweil an Boden.

Landesliga

Die Spannung spitzt sich damit zu: Das Hundsmühler Quartett liegt nach dem richtungsweisenden Wochenende mit 29:3 Punkten hauchdünn vor Sande (27:3) und Nord Holtriem (26:4). Da das Spielverhältnis jedoch deutlich besser ist als das der anderen beiden Rivalen, hat der HTV beste Karten, um am Ende die Nase vorn zu haben. Pflicht sind dafür allerdings Siege gegen den Tabellenvierten Süderneulander SV und den fünftplatzierten TSV Venne.

„Wir haben zwar noch keinen endgültigen Schritt in Richtung Meisterschaft geschafft, haben sie aber auch noch nicht verspielt“, fasste Mannschaftsführerin Silke Mannott-Kampen die wichtigsten Spiele der Rückrunde zusammen.

Dabei hätte der Titel im Grunde schon gegen Sande II perfekt gemacht werden können: Mit 6:4 lagen die Gastgeberinnen bereits vorn und waren eindeutig auf der Siegerstraße. Sandes Reserve brachte die Hundsmühlerinnen jedoch mit einer starken Moral aus dem Tritt und entführte mit vier Einzelsiegen am Stück beide Zähler. „Das Team aus Sande, das wir von vorneherein stärker eingeschätzt haben als die TTG Nord Holtriem, hat bei uns in der Halle super aufgespielt.“ Vor allem Spitzenspielerin Renska Rohlfs, die alle drei Einzel holte, war für die Hundsmühlerinnen nicht zu bezwingen.

Beim Stand von 6:6 wurde es dramatisch, denn sowohl Heidi Xu als auch Mannott-Kampen verloren ihre letzten Spiele nur mit der Minimaldifferenz von zwei Bällen. Xu unterlag Meike Memmen mit 9:11 im fünften Satz, und Mannott-Kampen scheiterte gegen Stefanie Gichtbrock mit 10:12 im alles entscheidenden Durchgang. „Uns hat leider das Quäntchen Glück gefehlt, das wir gegen Nord Holtriem noch hatten“, nahm Mannott-Kampen die erste Saisonniederlage sportlich zur Kenntnis. In der Tat hätte der Vergleich bei der TTG Nord Holtriem auch enger ausgehen können, da die Gäste einige knappe Spiele für sich verbuchen durften.

Bezirksoberliga Nord

Eine Klasse tiefer musste die Hundsmühler Zweitvertretung unterdessen an einem Tag zweimal Lehrgeld zahlen. Der Trip nach Emden zu den Auswärtsduellen in der Bezirksoberliga Nord gegen Blau-Weiß Borssums erste und zweite Auswahl hat sich nicht gelohnt, denn beide Spiele endeten mit einer 2:8-Niederlage. Mit 17:13 Punkten ist der HTV aber nach wie vor Tabellendritter – die möglicherweise angepeilte Vizemeisterschaft können sich Stefanie Gravekarstens und Co. nach den beiden Klatschen hingegen abschminken

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