Hundsmühlen - Eine gute Leistung hat dem Hundsmühler TV in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren nicht gereicht, um zu Hause etwas Zählbares gegen den Abstieg einzusammeln. Zwei Wochen nach dem 9:5-Sieg bei der TuSG Ritterhude folgte am Sonntagnachmittag eine 6:9-Heimniederlage gegen den ATSV Habenhausen. Die Gäste profitierten allerdings ein wenig davon, dass der HTV nicht in optimaler Formation antreten konnte. Mit 5:21 Punkten bleibt das Landkreis-Sextett das Liga-Schlusslicht.

Ohne ihre etatmäßige Nummer drei René Clauß, dafür mit Ngoc-Son Raming, schlugen die Hundsmühler gegen die Hansestädter auf. In den Doppeln kam zu Beginn lediglich das Duo Johannes Siepker und Joris Kasten zum Zuge – die beiden gewannen mit 11:8 im fünften Satz gegen Yannick Möhle und Justin Gomez. Marek Janssen glich mit seinem hart erkämpften Fünfsatzerfolg gegen Maximilian Wojciechowski zum 2:2-Gesamtstand aus. Nach dem ersten Einzeldurchgang hieß es 4:5 – Siepker und André Meyer hielten ihr Team mit Erfolgen weiterhin in Schlagdistanz.

Janssen zeigte dann auch im Match der beiden Topspieler gegen Yannick Möhle seine Klasse und düpierte seinen Kontrahenten mit 11:7, 11:8 und 11:6. Im Anschluss setzte sich aber nur noch einmal der starke Siepker durch. Es stand zwischenzeitlich damit 6:6. Auf den hinteren Positionen ging den Gastgebern dann jedoch die Puste aus – alle folgenden Partien schnappte sich der Tabellenfünfte aus Bremen zum 9:6.

Bis zu seinem nächsten Einsatz muss der Hundsmühler TV jetzt nur eine Woche abwarten, dann kommt es zum vielleicht schon vorentscheidenden Duell im Abstiegskampf gegen den Tabellensiebten TSV Eintracht Hittfeld.