Hundsmühlen - Gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte beißen die Tischtennisspielerinen des Hundsmühler TV in dieser Saison auf Granit. Das zeigte sich auch bei den beiden Partien am Wochenende. Der Frauen-Verbandsligist unterlag dem TSV Hollen im Heimspiel mit 2:8. Bei Werder Bremen holte sich der HTV eine 3:8-Schlappe ab.

Hundsmühler TV - TSV Hollen 2:8. Gleich das erste Match gewannen Carmen Jeddeloh und Lara Hullmann. Im Doppel schlugen sie Meike Regul-Voß und Ute Päsch mit 11:9 im fünften Abschnitt. Im Duell gegen den Tabellenvierten war es dann für eine lange Zeit der einzige Sieg, denn Hollen eilte zu einer 5:1-Führung. Den Lauf der Gäste stoppte Carmen Jeddeloh mit einem 3:2 gegen Regul-Voß kurzzeitig. Laura Feldmann und die Ersatzspielerinnen Lara Hullmann und Stefanie Gravekarstens gaben ihre nächsten Einzel in drei Sätzen ab – damit war die Niederlage nach gut zwei Stunden besiegelt. Mit Silke Mannott-Kampen und Helga Behrmann fehlten dem HTV zwei Stammkräfte.

Werder Bremen - Hundsmühler TV 8:3. Auch gegen Werder waren die Hundsmühlerinnen auf zweifachen Ersatz angewiesen. Für Mannott-Kampen und Behrmann wirkten Lara Hullmann und Lea Freese mit. Die Geschichte der Begegnung ist schnell erzählt: Feldmann und Freese sicherten den Gästen einen Doppelerfolg. In den Einzeln hielten die sehr gut aufgelegten Reservekräfte Freese und Hullmann dagegen. „Nach den Ergebnissen aus der Hinrunde hatten wir uns gegen Hollen und Werder ohnehin nicht allzu viel ausgerechnet“, erklärte Laura Feldmann. „Zusätzlich waren wir mit Ersatz – die allerdings alle gut spielten.“ In der ersten Halbserie hatte der HTV sowohl gegen Hollen als auch gegen Werder mit 1:8 das Nachsehen. „Mehr war leider an dem Wochenende nicht drin. Die Punkte gegen den Abstieg müssen wir woanders holen“, resümierte Feldmann. Beispielsweise im bevorstehenden Kellerduell: Am kommenden Sonntag reist Hundsmühlen als Tabellensiebter zum Schlusslicht SV Wissingen II. „Hoffentlich sind da alle wieder fit“, so Feldmann.