„Wir sind froh, dass wir sie, die Spielmacher im Hintergrund, haben, die sich unentgeltlich in den Dienst für eine gute Sache stellen.“ Mit diesen Worten ehrte NFV-Vizepräsident Egon Trepke beim Dankeschönwochenende des Niedersächsischen Fußballverbandes die DFB-Ehrenamtspreisträger 2016 aus 39 Kreisen des NFV, darunter Dietmar Koopmeiners vom BV Garrel.
NFV-Ehrenamtsbeauftragter Hermann Wilkens (Papenburg) nannte die Vereinsvertreter im Sporthotel Fuchsbachtal „Leuchttürme“ und „Kitt unserer Gesellschaft“. Und auch NFV-Präsident Karl Rothmund ist sich der Bedeutung des Ehrenamtes bewusst: „Die Basis des Fußballs bilden die Vereine und dort schlägt das kraftvolle Herz der Ehrenamtlichen.“
Sie haben Ehre, sie haben Fleiß, sie haben Einsatzwillen, sie haben Begeisterungsfähigkeit, sie lieben das Spiel, sie haben ein Amt. Und sie sind viele. Zum Glück, denn ohne sie würde im deutschen Fußball nichts funktionieren.
In Niedersachsen waren es 43 verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen der DFB mit der Verleihung des Ehrenamtspreises 2016 für geleistete Arbeit ein besonderes Dankeschön aussprach. Dem Dank des DFB an die niedersächsischen DFB-Ehrenamtspreisträger schloss sich auch der NFV nachträglich an.
Mit der Ausrichtung eines Erlebniswochenendes vom 31. März bis 2. April im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen würdigte der NFV den herausragenden Einsatz der niedersächsischen DFB-Ehrenamtspreisträger, die mit ihren Lebenspartnern nach Barsinghausen eingeladen worden waren.
Für die Ehrenamtspreisträger stand neben der Ehrung Bundesliga-Fußball auf dem Programm. Nach einer Führung durch die HDI-Arena sahen die Ehrenamtlichen im ausverkauften Stadion live den 2:0-Sieg von Hannover 96 in der Zweitliga-Spitzenpartie gegen Union Berlin.
Geboten wurde den Ehrenamtlichen die Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch. Am Sonntag rundeten Informationsblöcke der Kommission über ihre Verbandsarbeit den Ehrungs- und Infoteil ab. Ein abschließender Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion mit Pierre Littbarski, dem Weltmeister von 1990 und heutigem Chefscout vom VfL Wolfsburg. „Lasst Euch nicht entmutigen, besonders die jungen Menschen im Verein zu betreuen. Sie brauchen Eure Hilfe“, so der ehemalige Spieler des 1. FC Köln, der weiß, was er dem Ehrenamt zu verdanken hat: „Ohne das Ehrenamt wäre ich im Fußball nicht weit gekommen. Deshalb weiß ich auch, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement an der Basis ist.“
Ins Nettebad nach Osnabrück ging es jetzt für die DLRG-Jugend Garrel. 32 Kinder und Erwachsene nahmen an der Fahrt teil. Die Kinder und Erwachsenen im Alter zwischen acht und 30 Jahren hatten es sich zur Aufgabe gemacht, einen Tagesrekord im Rutschen aufzustellen. So bekam jeder den Auftrag, mindestens elf Mal zu rutschen. Dabei kam es zu einer Tagesbestzeit von Robert Lunte (18) im Sloop von 6,04 Sekunden.
Viel Spaß hatten die Teilnehmer auch im Strudel oder beim Wasserballspielen. Erholung bot der Whirlpool. Nach fünf Stunden wurde die Heimreise angetreten.
