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1.Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Nord TSV Abbehausen II dreht zwei Tore-Rückstand, RW Sande erkämpft Sieg

Im Nordwesten - Der TSV Abbehausen II und der STV Wilhelmshaven haben ihren dritten Saisonsieh eingefahren. Der Heidmühler FC II ist auch noch im Soll, hat zwei Siege aus zwei Spielen geholt.

TSV Abbehausen II - SG Burhave/Stollhamm 4:2

Nach einer torlosen ersten Hälfte sahen die Zuschauer im zweiten Durchgang noch reichlich Tore. Julian Hasemann brachte die Gäste mit einem Doppelpack in der 53. und 56.Minute mit 2:0 in Führung, doch die Antwort der Gastgeber folgte postwendend. Jan-Steven Kalies gelang in der 57.Minute der Anschlusstreffer. Jannik Buller (62.) und Rene Seemann (68.) drehten das Spiel schließlich und in der 87.Minute verwandelte Filip-Neidhard Radu einen Elfmeter zum 4:2-Endstand. „Wir haben wieder den frühen Anschlusstreffer kassiert und unser Spiel wurde fortan unsicherer“, sagt SG-Coach Jürgen Penshorn. „OK, Abbehausen hat die stärkere Bank und konnte fast alle Offensiven durchwechseln, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wenn man auswärts mit 2:0 führt, muss man eigentlich auch etwas Zählbares mit nach Hause nehmen“. „Wir haben gut begonnen doch mit zunehmender Spieldauer den Faden verloren“, sagt TSV-Coach Stefan Franz. „Das machte die Mannschaft nervös, Burhave kam besser ins Spiel und hat dann auch die beiden Tore erzielt. Nach dem 0:2 hat meine Mannschaft aber wieder Moral bewiesen und nach dem 2:2 spielte dann nur noch meine Mannschaft“.

STV Wilhelmshaven - TuS Varel 4:1

Schon zur Pause stand der Sieger fest. Jan Ole Kischel traf im Doppelpack zum 2:0 (18./33.) und Bastian Kühn sorgte für die Vorentscheidung zum 3:0 (45.). Erst spät in der 86.Minute erzielte Jonas Harns den einzigen Vareler Treffer, den Schlusspunkt setzte Marvin-Christoph Decker in der Nachspielzeit.

Heidmühler FC II - VfL Wilhelmshaven 3:2

Nachdem der HFC II zur Pause schon fast, wie der sichere Sieger aussah, machten es die Gäste im zweiten Durchgang noch einmal spannend. Hendrik Michael erzielte zwei Tore zum 1:0 und 3:0 (12./29.), dazwischen fiel das 2:0 durch Nils-Torben Rockmann (17.). Vier Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte Julien Stresow das 3:1, doch der zweite Treffer durch Jannik Sorg sollte zu spät, in der dritten Minute das Nachspielzeit fallen.

SV Gödens - FC RW Sande 0:1

Die Gäste aus Sande hatten nichts zu verlieren. Marschroute von Gästetrainer Michael Janßen war, es besser zu machen als beim 1:5 gegen den TuS Büppel und das hat funktioniert. Dabei hat er sich ein wenig an den Gladbachern beim FC Bayern orientiert. „Die starke Defensivarbeit der Borussia hat ja auch zum Teilerfolg geführt und das habe ich meinen Jungs mal mit auf den Weg gegeben“, sagt Janßen. Seine Mannschaft stellte also ein Abwehr-Bollwerk gegen die Gastgeber, mit einem Ausbruch. Maximilian Hohmann nahm aus zwanzig Metern Maß und hämmerte das Leder in den Winkel zum 1:0 für Sande. „Meine Mannschaft hat eine bärenstarke Defensivleistung abgerufen. Gödens hatte natürlich mehr vom Spiel, aber wir haben standgehalten“, sagt Michael Janßen.

AT Rodenkirchen - BV Bockhorn 2:8

Vor allem in der ersten Hälfte waren die Gäste die aktivere und überlegene Mannschaft. Das spiegelte sich dann auch in den Toren wider. Schon früh in der sechsten Spielminute gingen die Bockhorner per Eigentor in Führung und Reik Wessels ließ in der 18. und 23.Minute einen Doppelpack zum 3:0 folgen, letzteres per Elfmeter. Rodenkirchen kam, ebenfalls durch einen Elfmeter in der 27.Minute durch Muhamad Rizai zum 1:3, doch erneut Reik Wessels traf in der 29.Minute zum 4:1. Wilke Runkel sorgte mit einem Doppelpack für den 6:1-Pausenstand (43./45.). Nach der Pause schalteten die Gäste einen Gang zurück, der ATR kam durch Jalan Griffin zum 2:6, ehe Gerrit Meiners (81.) zum 7:2 traf in der 82.Minute noch der 8:2-Endstand durch den A-Jugendlichen Max Bieling fiel. „Wir sind nun wohl endlich in der Liga angekommen“, sagt BVB-Coach Simon Theilmann. „Die erste Hälfte war richtig klasse. Wir haben den Ball gut laufen lassen, haben Chancen kreiert und haben einen Großteil auch genutzt. Die zweite Hälfte war nicht mehr so gut. Kaum noch Zweikämpfe angenommen und viel zu umständlich gespielt. Erst in der letzten Viertelstunde war unser Spiel wieder wie wir es wollten und am Ende steht ein absolut verdienter Sieg“. ATR-Coach Christian Pfeiffer war sprachlos. Rodenkirchen hatte die erste Hälfte komplett verschlafen und viele einfache Gegentore kassiert. Bockhorn habe seinem Team den Schneid abgekauft und die Abstimmungsprobleme bestraft, sagte er. „Das war gar nichts. Wir müssen das Spiel abhaken und auf das nächste Spiel schauen.“ Bockhorn habe auch in der Höhe verdient gewonnen.

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Andreas Kempe
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