Im Nordwesten - Mit einem 4:3-Sieg gegen den FC Rastede II hat der VfL Edewecht vorrübergehend die Tabellenführung der 1.Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Staffel Süd übernommen. Auf den Fersen befindet sich die SG Elmendorf/Gristede, ebenfalls mit einem 4:3-Sieg beim TuS Elsfleth. Die SG SchEdammBäke unterlag indes dem FC Medya mit 0:2.
VfL Edewecht - FC Rastede II 4:3
Der VfL Edewecht erwischte einen Blitzstart, Kjell Lubek erzielte in der ersten Minute die Führung, dich jedoch schnell in der fünften Minute durch Birger Ammermann ausgeglichen wurde. Zwei Minuten vor der Pause traf Jorrit Nagl zur Edewechter Pausenführung. Mit einem Doppelpack in der 55. und 60./FE schoss Ergis Mersini das 4:1 heraus, ehe Jimi Erkens (61.) und Keano Bruns (85.) die Gäste auf 4:3 heranbrachten. „Mit dem Saisonstart bin ich schon zufrieden und wir wollen auch weiterhin oben mitspielen“, sagt VfL-Coach Christian Hillje. „Mit dem Spiel bin ich aber nicht zufrieden. Eine 4:1-Führung muss man zum ungefährdeten Sieg bringen. So wurde es wieder spannend und wenn es dann am Ende 4:4 steht, wäre das auch OK. Rastede hat Moral bewiesen, wir haben uns nicht mehr auf das Spiel konzentriert, das müssen wir abstellen“.
TuS Elsfleth - SG Elmendorf/Gristede 3:4
Schon in der achten Spielminute hatte Sergej Müller die Elsflether Führung auf dem Fuß, doch in der 19.Minute gelang Florin Röhrl der Kopfballtreffer zum 1:0. Dorian Berndt erhöhte in der 34.Minute aus 25 Metern auf 2:0, doch das letzte Wort der ersten Hälfte hatten die Gäste. In der 44.Minute wuchtete Rene Fredehorst einen Kopfball zum 2:1 in die Maschen. „Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, von den Gästen kam nicht viel“, sagte Hergen Speckels vom TuS Elsfleth. In der 51.Minute gelang Alexander Dill der 2:2-Ausgleich, doch nur fünf Minuten später landete der Ball nach einer Flanke von Sergej Müller per Eigentor im Gristeder-Gehäuse zum 3:2. „Danach hatten wir das Spiel auch wieder im Griff, aber wenn man ehrlich ist, wir haben es nicht geschafft, mit einfachen Mitteln die Gegentore zu verhindern“, sagt Hergen Speckels. In der 70.Minute traf Stefan Granz zum 3:3 und in der 81.Minute war es ein Eigentor auf der anderen Seite, welches den Gästen den Sieg bescherte. Fünf Minute vor Schluss vergab Sergej Müller das 4:4. „Mindestens einen Punkt hatten wir uns schon verdient, aber so ist der Fußball eben“, sagt Speckels. Die Gäste haben indes den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren. „Fußballerisch war heute nicht so gut, aber es war ein wichtiger Sieg für die Moral der Mannschaft. Das war ein Sieg als Team und das ist manchmal wichtiger als ein Sieg nach einer spielerischen Glanzleistung“, sagt SG-Coach Steffen Wilkens. Schon am Montag geht es für die SG Elmendorf/Gristede auf eigenem Platz gegen den VfL Edewecht.
SG SchEdammBäke - FC Medya 0:2
„Wir konnten leider nicht an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen“, sagt SG-Trainer Michael Leverenz nach der Heimniederlage gegen die Oldenburger Gäste. In der 22.Minute hätte Andris Hullen die Führung der Gastgeber erzielen können, doch hat Gästekeeper Sven Birkenfeld mit einer guten Parade den Einschlag verhindert. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. „Die erste Hälfte war ausgeglichen und für die zweite Hälfte hatten wir uns viel vorgenommen“, so Leverenz weiter. Der FC Medya machte den Vorhaben der Gastgeber aber einen Strich durch die Rechnung, Hassan Al Haji erzielte in der 47.Minute das 1:0. Für den Endstand sorgte schließlich Sitar Amin in der Nachspielzeit. „Medya war bissiger und die Gäste haben sich den Sieg am Ende auch verdient“, sagt Michael Leverenz. „Ich kann ganz gut verlieren, es liegt am Wie. Die heutige Niederlage ärgert mich, weil wir nicht viel Gegenwehr geleistet haben“.
VfL Oldenburg III - SVG Berne 3:1
Der VfL Oldenburg III hat nun auch seinen ersten Saisonsieg auf der Habenseite. Gegen die Gäste aus Berne haben sich die Oldenburger aber schwergetan. „Berne hatte nicht eine Chance, aber mit einem Standard gehen sie vor der Pause in Führung“, monierte VfL-Coach Sebastian Schmacker. In der zweiten Hälfte wurde es besser, doch auch erst, als Schmacker ein wenig gewechselt hat und am System feilte. Schließlich fielen auch durch Hugo-Hans Prull (79./90+1) und Ruben Janssen (83.) die Tore zum 3:1-Sieg. „Wir gehen noch zu fahrlässig mit unseren Chancen um“, weiß Schmacker, doch erst einmal sind die drei punkte wichtig. Berne war zumindest mit der ersten Hälfte zufrieden. „Wir haben gutes Spiel gezeigt und hatten auch die besseren Torchancen“, sagt Michael Kranz, Coach der Berner. „Im zweiten Durchgang haben uns dann etwas die Kräfte verlassen und wir konnten noch für Entlastung sorgen. Oldenburg hat den Druck erhöht, aber trotzdem war die Einstellung unserer Mannschaft war gut, jeder hat alles reingehauen“.
