Lemwerder - Die Möglichkeit, eine einjährige Vereinsmitgliedschaft in der Schachgemeinschaft Lemwerder zu gewinnen, haben derzeit alle Fans des ruhigen Denksports. Auch in diesem Jahr wird wieder dienstags in der Begu in sieben Runden nach dem „Schweizer System“ um den Gemeindepokal gespielt. Bis kurz vor Weihnachten werden die Partien andauern.
Dass die Mitglieder der Lemwerderaner Schachgemeinschaft mit vollem Einsatz dabei sind, dürfte klar sein. An interessierten Schachspielern außerhalb des Vereins mangelt es dagegen momentan, bedauert Spielleiter Wilfried Schmidt. Nur ein Schachfreund ist bis jetzt dem Aufruf gefolgt. Seine Chance auf die Gratismitgliedschaft könnte somit, ganz unabhängig von der Spielstärke, besser nicht sein. Der Vorsitzende Harald Helling und der Spielleiter hoffen allerdings, dass sich das bis heute Abend noch ändert. „Gerne hätten wir Verstärkung für unsere Mannschaft. Mit dem Gemeindepokal hoffen wir, Lust auf den Sport zu wecken. Wenn die Interessierten wissen, wie man die Figuren bewegt, würde das als Voraussetzung ausreichen. Den Rest lernt man hier“, weiß Wilfried Schmidt, der seit dem sechsten Schuljahr begeisterter Schachspieler ist. „Dort startete damals eine Schach-AG.
Die Lemwerderaner Schachgemeinschaft gehört dem Bremer Schachverband an und spielt in der C-Klasse. Sechs Bretter müssen in dieser Liga besetzt werden und die Wege zu den Punktspielen sind nicht weit. Die Lemwerderaner Schachspieler hätten sogar die Möglichkeit zum Aufstieg in die B-Klasse gehabt. „Doch da gehören acht Spieler zu einer Mannschaft. Inklusive der nötigen Ersatzspieler wäre das für unseren kleinen Verein auf Dauer zu schwer zu besetzen gewesen. Nicht nur deswegen wäre es schön, den Unterbau unseres Vereins zu kräftigen. Wegen ihrer Spielstärke sollten sich Interessierte nicht sorgen“, sagt der Vorsitzende.
Eine letzte Chance beim Kampf um den Dorfpokal mitzumachen, besteht am Dienstag, 23. September, um 19 Uhr in der Begu.
