Cloppenburg/Oldenburg - Auch weil sie in der Übung Sprung gut abgeschnitten haben, landeten sie bei den Landesmeisterschaften weit vorne: Die U-10-Talente der Tennis-Region Oldenburger Münsterland haben am Wochenende bei den Titelkämpfen in Oldenburg den neunten Platz belegt. Sie überzeugten mit ihrem Tennisspiel, aber auch während der Übungen, die zum Turnier gehörten.

Für die Tennisregion, die die Landkreise Cloppenburg, Vechta, Oldenburg und Diepholz umfasst, waren gleich zwei Talente aus dem Kreis Cloppenburg im Einsatz: Kajus Framme (Blau Weiß Galgenmoor) und Julian Lanfermann (TV Bösel). Außerdem hatte Regionsjüngstentrainer Christoph Jaksch (Vechta) Philippe Dau vom TV Lohne, Mia Heseding und Sarah Germann vom TC Dinklage sowie Jette Havermann aus Ganderkesee nominiert. Sie wollten auf dem Tennisplatz – gespielt wurden zwei Mädchen- und zwei Jungen-Einzel sowie zwei Doppel – kräftig punkten, aber auch in den Übungen Motorik, Geschicklichkeit, Sprung, Wurf und Sprint Zähler für ihre Mannschaft sammeln.

Das OM-Team sollte aber zunächst mit Glücksgöttin Fortuna hadern, bekam es doch mit der Region Aller-Oste-Wümme einen der Favoriten zugelost. Gegen den verlor es dann auch deutlich (12:28).

Auch, weil sie in den Übungen jede Menge Punkte sammelten, konnten die OM-Talente dann aber die zweite Partie des Tages genauso klar gewinnen. Mit dem 28:12-Erfolg gegen die Mannschaft Lüneburger Heide erkämpften sie sich einen Platz in der Seehund-Gruppe, in der es um die Ränge neun bis zwölf gehen sollte.

Nun stürmte die Mannschaft der Region Oldenburger Münsterland von Sieg zu Sieg: Nachdem sie sich in den Tennisspielen 15:15 von der starken Truppe Hannover II getrennt hatte, gewann sie die Gesamtpartie noch 25:23 dank toller Ergebnisse in Sprung, Wurf und Lauf.

Und tatsächlich lief es jetzt wie am Schnürchen: In der Folgezeit mussten sich die Teams Hildesheim/Peine (11:32) und Gifhorn/Wolfsburg (7:32) der OM-Mannschaft geschlagen geben.

Doch damit nicht genug: Die Talente der Region zeigten zudem noch, dass sie auch mit größeren Bällen umgehen können. Sollten die Mannschaften doch ihren Teamgeist in mehreren Fußballspielen unter Beweis stellen. Die OM-Kinder gewannen alle Partien – und werden in Zukunft trotzdem lieber wieder mit den kleinen gelben Bällen spielen. . .

Steffen Szepanski
Steffen Szepanski Redaktion Münsterland (Lokalsport)