Wilhelmshaven - Beim Inlinehockey-Länderpokal in Assenheim – einem Turnier für Landesauswahlmannschaften der Altersklasse U 16 – hat das Team Niedersachsen den Sieg nur knapp verpasst. Angefeuert von zahlreichen Fans schaffte es die Auswahl bis ins Finale, zog dort aber gegen Nordrhein-Westfalen den Kürzeren und landete damit auf Platz zwei.

In Assenheim (Hessen) – der Heimspielstätte des Nord-Erstligisten Rhein Main Patriots – trat der talentierte Inlinehockey-Nachwuchs an zwei Tagen gegeneinander an. Im Team Niedersachsen gingen auch Spieler aus den benachbarten Bundesländern Schleswig-Holstein und Hamburg auf Torejagd. Mit dabei Akteure aus Bissendorf, Empelde, Lüneburg, Bergedorf, Kiel sowie Romi Conrads und Fynn Stindt von den Jade Warriors aus Wilhelmshaven. Die Verantwortung lag in Händen des Lüneburger Trainergespanns Klaas Jeschke und Alexander Walden.

„Dass es Romi und Fynn gleich bei ihrem ersten Einsatz ins Finale geschafft haben, ist wirklich eine tolle Leistung“, freute sich Vereinstrainer Martin Klemme vom VfL. „Auch wenn das Endspiel gegen starke Nordrhein-Westfalen mit 2:5 verloren ging, war das eine super Erfahrung für beide. Darauf kann der Verein zu Recht stolz sein.“

Überschattet wurde das Finale von der Verletzung der Bissendorferin Stella Fetvadjev, die nach einem Zweikampf ins Krankenhaus eingeliefert wurde, die Klinik aber noch am Abend wieder verlassen konnte. Klemme: „Zum Abschluss wurde sie noch ins Allstar-Team gewählt.“

Carsten Conrads
Carsten Conrads Sportredaktion