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NWZonline.de Sport

Tournee-Hoffnung genießt jeden Flug

04.01.2019

Innsbruck Den plötzlichen Tournee-Trubel meistert Markus Eisenbichler wie ein alter Hase. Hier ein Interview auf Englisch, dort ein paar Sätze im urigen Bayrisch, zwischendurch Fotos mit den Fans – der Skispringer der Stunde wirkt, als ob er seit Jahren an der Weltspitze unterwegs sei. Dabei wäre er einst fast im Rollstuhl gelandet und hätte das alles gar nicht erlebt. „Ich bin froh, dass ich noch hupfen kann“, sagte der 27-Jährige.

Rückblende: Im September 2012 stürzt Eisenbichler in Oberstdorf nach einem verpatzten Trainingssprung kopfüber in den Hang. Der dritte Brustwirbel ist gebrochen, vier weitere sind angeknackst. „Als ich da unten lag und nichts mehr gemerkt habe, habe ich schon mal gedacht, dass es das jetzt mit dem Skispringen war“, sagt er später.

Seit jenem Sturz betreibt Eisenbichler seinen Sport mit noch mehr Akribie, genießt gleichzeitig aber auch jeden Wettkampf. Vielleicht rührt daher die Unbekümmertheit, die den DSV-Adler auch abseits der Schanze zu einem echten Gewinn für das deutsche Skispringen macht. „Er hat immer gute Laune, immer einen coolen Spruch auf der Lippe“, sagt Richard Freitag.

Dabei war Eisenbichlers Weg an die Spitze kein geradliniger. „Er war mehr so ein Schönwetter-Springer“, sagte Bundestrainer Werner Schuster einmal über den Urbayern. 2014/2015 etwa war Eisenbichler bereits in der Weltspitze angekommen, wurde in Falun WM-Zehnter, eher er im folgenden Winter seinen Stammplatz in der Weltcup-Mannschaft verlor.

Nun schickt sich Eisenbichler an, den ersten deutschen Triumph bei der Vierschanzentournee seit 17 Jahren zu holen. Nach seinen zwei zweiten Plätzen liegt der der 27-Jährige vor dem dritten Springen in Innsbruck an diesem Freitag (14 Uhr/ARD und Eurosport) nur 1,27 Meter hinter dem Japaner Ryoyu Kobayashi. „Ich habe eine geile Form“, sagte Eisenbichler.

In der Qualifikation am Donnerstag erhielt Eisenbichler jedoch einen Dämpfer. Sein Sprung auf 116 Meter reichte nur für Platz 32. Im Wettkampf der besten 50 tritt er damit bereits im siebten von 25 K.o.-Duellen gegen den Österreicher Philipp Aschenwald an.

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