Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

INTERVIEW „Bei Hansa wird es einen personellen Schnitt geben“

Von Wolfgang Grave

Frage:

Herr Meyer, kann sich der SV Hansa Friesoythe den Traum von der Bezirksoberliga von der Backe putzen?

Meyer:

Es ist richtig, dass der Kontakt zur Spitze ein bisschen abgerissen ist. Aber wenn eine Mannschaft keine Ziele hat, braucht sie nicht mehr weiterspielen.

Frage:

Hansa wird die Punkte also nicht verschenken?

Meyer:

Wer mich kennt, weiß, dass wir nicht locker lassen, so lange etwas drin ist.

Frage:

Was macht Ihnen Mut, Ihre ärgsten Konkurrenten doch noch abzufangen?

Meyer:

Osterfeine und Steinfeld spielen zum Beispiel noch gegeneinander. Und ich glaube nicht, dass beide Teams all ihre Partien gewinnen werden. Doch ich bin Realist und weiß, dass es für uns sehr schwer wird.

Frage:

Drei Punkte aus drei Spielen sind ja auch nicht gerade die Bilanz eines Meisterschaftsanwärters. . .

Meyer:

Das stimmt. Man darf dabei aber nicht übersehen, dass wir lediglich mit zwölf Spielern des regulären Kaders nach Osterfeine gefahren sind. In dieser Partie stand nicht ein nomineller Abwehrspieler auf dem Platz. Das können wir nicht kompensieren, obwohl die jungen Spieler ihre Sache ordentlich gemacht haben.

Frage:

Hat Hansa bei der Zusammenstellung des Kaders etwa geschlampt?

Meyer:

Das ist Quatsch. Es konnte doch niemand ahnen, dass Stefan Meyer, Bernd Lüttel, Hamad El Arab, Dennis Reiners und Arthur Schleining ausfallen. Sven Boldt steht wegen einer Knieverletzung sogar vor dem Ende seiner Laufbahn. Zudem haben wir mit Jovo Ivanov den wohl besten Spieler der Bezirksliga aus beruflichen Gründen verloren. Aber das war nun einmal nicht zu ändern.

Frage:

Wann kehren die Verletzten frühestens zurück?

Meyer:

Wir werden ihnen die Zeit geben, die sie benötigen. Allerdings müssen sie selbst auch alles dafür tun, so schnell wie möglich auf den Platz zurückzukehren.

Frage:

Dennoch muss Hansa in der kommenden Spielzeit personell nachbessern, oder?

Meyer:

Fest steht, dass es einen personellen Schnitt geben wird. Timo Moorkamp wechselt zum Beispiel zum SV Petersdorf. Johannes Bruns und Bastian Preut werden beide für ein Jahr ins Ausland gehen. Ob Bastian überhaupt wieder für Hansa spielen wird, ist offen.

Frage:

Stehen denn die Neuzugänge bereits fest?

Meyer:

Wir haben bereits etliche Zusagen, warten aber noch auf die Entscheidung des einen oder anderen Spielers. Außerdem werden wir den Spielern, die aus dem Jugendbereich zu uns stoßen, ihre Chancen geben.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham