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Interview „Luisa ist auf dem besten Weg“

Steffen Trumpf

FRAGE:

Yvonne, du hast das Finale der Nordsee-Trophy in Nordenham gegen die Bremerhavenerin Julia Puckhaber gewonnen. Hast du damit gerechnet?

YVONNE

: Gegen Julia habe ich schon bei den Bremer Verbandsmeisterschaften gewonnen. Ich hätte eigentlich gedacht, dass ich auf Sally Thomas treffe. Immerhin musste ich nicht gegen meine Teamkollegin spielen.

FRAGE:

Luisa, du hast als eine der jüngsten Teilnehmerinnen immerhin die zweite Runde erreicht. Inwieweit bist du zufrieden mit deiner Leistung bei diesem Turnier?

LUISA

: Ich bin sehr zufrieden soweit. Ich hätte nicht gedacht, dass ich gegen die Viertgesetzte so gut mithalte.

YVONNE

: Das war schon stark. Steffi Krohe spielt schließlich einen guten Ball. Aber Luisa hat hervorragend mitgehalten und schöne lange Bälle gespielt. Steffi war halt nur ein wenig druckvoller. Bälle, die Luisa manchmal zu kurz geschlagen hat, hat Steffi sofort verwandelt.

FRAGE:

Luisa, was fehlt dir noch, damit du in zwei Jahren so gut bist wie Yvonne?

LUISA

: Mehr Training. Sie hat härtere Schläge und mehr Abwechslung in ihrem Spiel. Ich spiele häufig dasselbe.

FRAGE:

Was würdest du Luisa mit auf den Weg geben?

YVONNE

: Na ja, sie ist ja noch ein ganzes Stück jünger als ich. Da muss sie einfach dranbleiben und weiter trainieren. Wenn sie sich auch in Zukunft so anstrengt, ist sie auf dem besten Weg. Sie sollte viele Turniere spielen, viele Matches machen.

FRAGE:

Du bist seit der ersten Auflage jedes Mal bei der Nordsee-Trophy dabei gewesen. Wie schätzt du das Niveau des Damenfeldes in diesem Jahr ein?

YVONNE

: Die Beteiligung war in diesem Jahr bislang am besten. Von der Spielstärke war es diesmal dafür etwas schwächer. Im vergangenen Jahr waren ja unter anderem zwei Top-100-Spielerinnen dabei, diesmal steht die beste knapp über 200.

FRAGE:

Wie geht es weiter bei euch beiden?

LUISA

: Ich spiele nächste Wochenende ein internationales Turnier in Belgien – in der Nähe von Brüssel.

FRAGE:

Auch für Yvonne geht es international weiter. . .

YVONNE

: Richtig. Am Freitag fliege ich zurück in die USA. Die Saison ist seit Mai vorbei. Wir werden nun viel trainieren und einige Turniere spielen – unter anderem eines in New York. Dann bin ich wieder fünf Tage auf Reise. Die Uni geht am Dienstag gleich wieder los.

FRAGE:

Wäre das auch etwas für dich, Luisa? In den USA Tennis spielen und gleichzeitig studieren?

LUISA

: Klar! Aber ich denke nicht, dass ich da irgendwann hinkomme.

YVONNE

: Ach Luisa, das kommt noch.
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