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Von Geerd Lukassen
Frage:
Fabian, Du hast am vergangenen Wochenende das Radcross-Auftaktrennen zum Weser-Ems-Cup in Sandkrug gewonnen, herzlichen Glückwunsch!
Fabian:
Danke, die Strecke war ziemlich anspruchsvoll, umso mehr freue ich mich über den Sieg.
Frage:
Eine Woche zuvor hast Du bereits das Auftaktrennen zum Deutschland-Cup gewonnen. Wie war das Rennen?
Fabian:
Das war mein größter Erfolg in dieser Saison. Die Gegner waren sehr stark, am Ende habe ich mit einem halben Meter Vorsprung gewonnen.
Frage:
Andere in deinem Alter spielen Handball oder Fußball. Wie bist Du zum Radsport gekommen?
Fabian:
Mein Vater fährt auch Radrennen. Außerdem haben wir früher viele Radtouren mit der Familie gemacht, und das hat mir sehr gut gefallen. Ich fahre seit fünf Jahren Straßenrennen, seit drei Jahren auch im Gelände.
Frage:
Was gefällt Dir denn besser?
Fabian:
Ich mag Radcross lieber. Es ist viel anstrengender und härter als auf der Straße. Man fährt durch Wälder und über Wurzeln und Hügel, das macht einfach Spaß.
Frage:
Du bist mit 13 Jahren schon sehr erfolgreich und auf vielen Rennen in ganz Deutschland unterwegs. Bleibt da überhaupt Zeit für andere Hobbys?
Fabian:
Viel Zeit bleibt da nicht. Ich trainiere viermal in der Woche, dazu kommen die Rennen am Wochenende. Aber für mich ist das kein Problem, ich will ja gar nichts anderes machen. Außerdem lernt man so mit der Zeit viele Freunde aus ganz Deutschland kennen.
Frage:
Und später winkt die große Profi-Karriere?
Fabian:
Das wäre natürlich toll. Ich könnte mir schon sehr gut vorstellen, später Profi zu werden. Aber erst einmal will ich mein Abitur machen.