Itterbeck/Elsfleth - Quizfrage: Wann haben die Handballerinnen des Elsflether TB zuletzt einen Sieg in einem Pflichtspiel ergattert? Antwort: Am 2. April 2017 beim 29:28-Heimerfolg gegen den TV Oyten II. Doch seit diesem Sonntag hat das lange Warten nach einem Erfolgserlebnis ein Ende. Der Landesligist gewann seinen Saisonauftakt beim ASC GW Itterbeck zwar nur hauchdünn mit 25:24 (11:12), aber Trainer Sacha Klostermann durfte endlich einmal wieder in strahlende Gesichter blicken.

„Als der Schlusspfiff kam, haben wir den Ball fallen gelassen und uns nur noch gemeinsam in den Armen gelegen“, erzählte der Coach. Hervorheben mochte er keine Spielerin. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte er.

Dabei stießen die Elsfletherinnen auf heftige Gegenwehr. Das Heimpublikum sorgte für ordentlich Gegenwind, und anfangs war dem ETB auch noch eine gewisse Nervosität anzumerken. Die legte sich aber nach ein paar Minuten, und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen.

Die Deckung stand allerdings nicht so prächtig. „Wir haben offensiv mit einem 3:2:1 gespielt. Das hat aber nicht so gut geklappt. Deshalb haben wir in der zweiten Halbzeit auf eine 6:0-Deckung umgestellt“, sagte Klostermann.

Prompt lief es besser, zumal die eigene Angriffsmaschinerie immer besser ins Laufen kam. Das Spiel über Kreisläuferin Shelby Lameyer, die später von Fenna van Dreumel abgelöst wurde, klappte super. Die beiden erzielten nicht nur selber Tore, sondern holten auch noch mehrere Siebenmeter heraus. Das war letztlich der Schlüssel zum Sieg, obwohl der bis zur Schlusssekunde auf der Kippe stand.

„Wir haben 21 Sekunden vor dem Ende das 25:24 kassiert, danach aber den Ball nicht mehr hergegeben“, erläuterte Klostermann die Schlusssequenz. Dann war Freude pur angesagt, zumal die zwei Punkte hart umkämpft waren. „Hier werden noch ganz andere Mannschaften Probleme bekommen“, meinte Klostermann.

ETB: von Seggern – Lissewski (9/5), F. Sommer (5), van Dreumel (4), Nowack (3), C. Sommer (2), Lameyer (1), Lösekann (1), Lübben, Schouten.

Spielstationen: 2:0 (3.), 6:7 (16.), 11:8 (24.), 12:11 (30.), 17:16 (44.), 20:22 (53.), 23:24 (58.), 23:25 (60.), 24:25 (60.).