Altenoythe - Seiner Favoritenrolle als letztjähriger Pokalgewinner wurde der IV. Zug auch diesmal beim Schützenwanderpokalschießen des Schützenvereins Altenoythe gerecht und und sicherte sich den Pokal auch diesmal. Ausrichter des Wettbewerbs ist traditionell der I. Zug. Die Durchführung, Auswertung und Aufsicht des Schießens lag in den Händen von Zugführer Andre Kramer, Zug-Schießmeister Josef Crone (beide vom I. Zug) und Vereinsschießmeister Andreas Tholen. Kramer, der bei der Siegerehrung den Pokal sowie die Auszeichnungen übergab, zollte allen Akteuren für die Teilnahme, den fairen und disziplinierten Wettkampf und den gesunden Ehrgeiz ein großes Lob und wertete die teilweise hervorragenden Schießergebnisse sowie die hohe Motivation bei den Zügen als Ausdruck von Sportsgeist.

Mit 653 Ringen verwies der IV. Zug die Damenschießgruppe (645 Ringe) auf den zweiten Platz sowie die des II. Zuges (638 Ringe) auf den dritten Platz. Es folgte der I. Zug (629 Ringe). Der III. Zug bildete mit 615 Ringen das Schlusslicht in der Zugwertung.

Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr auf die 50 Meter entfernte Scheibe. Jeder hatte zehn Schuss frei. Die Ergebnisse der sieben besten jeden Zuges kamen in die Wertung. Es wurden auch Schnüre, Eicheln und Plaketten ausgeschossen. Als bestem Schützen, der diese Auszeichnung, die jeder Schütze nur einmal erhalten kann, noch nicht errang, wurde Andreas Schrand (IV. Zug) mit 96 Ringen die Silberne Schnur verliehen. Mit der silbernen Eichel wurde Ruth Luttmann (98 Ringe, Damenschießgruppe) ausgezeichnet. Die grüne Schnur sicherte sich Nils Cloppenburg (94 Ringe, IV. Zug). Die grüne Eichel ging an Martin Drees (97 Ringe, II. Zug). Plaketten erhielten als Zugbeste, wobei die schon Ausgezeichneten aus der Wertung blieben, Heinz Einhaus vom I. Zug mit 92 Ringen, Dieter Oltmanns (II. Zug/ 94), Gregor Möller (III. Zug/ 92), Manfred Wieborg (IV./ 94) und Ruth Timmermann (Damenschießgruppe, 86).