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1.Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Staffel Süd VfL Edewecht bleibt oben, Gotano schließt auf

Jade-Weser-Hunte - Am Freitagabend gab es interessante Ergebnisse des elften Spieltages. Tabellenführer VfL Edewecht kam beim Schlusslicht Post SV nicht über ein Unentschieden hinaus, der FSV Westerstede verlor den Anschluss durch die Heimniederlage gegen Wahnbek, für die es der ersten Saisonsieg gewesen ist. Der SV Gotano hat sich an die Fersen den VfL Edewecht geheftet.

SG Großenmeer/Bardenfleth - TuS Eversten II 3:2

Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde das Spiel kurzfristig nach Elsfleth verlegt. Mit dem zweiten Sieg in Folge, dem dritten im Saisonverlauf, hat sich die SG Großenmeer/Bardenfleth weiter an den sechsten Tabellenplatz herangeschlichen. Gegen die Oldenburger Gäste war es am Ende Jonas Schwarting, der den entscheidenden Treffer erzielte. Thorben Bunjes brachte die Gastgeber in der 33.Minute in Führung, die, zwei Minuten vor der Pause, von Jan Hendrik Funke wieder ausgeglichen wurde. Auch die erneute Führung der SG durch Sven Oberländer in der 49.Minute, per Freistoß nach einer aufgenommenen Rückgabe des Torhüters, konnte durch Gerrit Sundermann, abgefälschter 20 Meter-Schuss egalisiert werden. Gegen das 3:2 von Jonas Schwarting hatte Eversten keine Antwort mehr parat. „Die ganze Mannschaft hat konzentriert verteidigt. Die Abwehrarbeit war gut, vorne konnten die Chancen genutzt werden und wir freuen und über die Punkte“, sagt Tilo Ziegert, Coach der SG.

Sebastian Lange (TSE): „Es war eine unglückliche Niederlage. Großenmeer/Bardenfleth stand tief und mit langen Bällen auf Konter gelauert, die wir aber recht gut verteidigt haben. Dennoch kassieren wir drei doofe Gegentore und haben selbst nur zwei Treffer erzielen können. Leider haben wir zu inkonsequent agiert und trotz viel mehr Ballbesitz, am Ende eine dumme Niederlage hinnehmen müssen“.

Post SV - VfL Edewecht 3:3

Die Gastgeber scheinen langsam in Fahrt zu kommen. Nach den vier Auftaktniederlagen und dem ersten Saisonsieg mit 2:1 gegen Großenmeer/Bardenfleth, gab es zwar eine weitere Schlappe in Eversten, aber die Mannschaft scheint sich weiter zu festigen. Edewecht war ein guter Gegner, gegen den man nichts zu verlieren hatte und die Oldenburger konnten befreit aufspielen. Andreas Schäfer erzielte die Post-Führung in der 39.Minute und mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Die Kabinenansprache der Ammerländer wird sicher intensiv gewesen sein, nach dem 2:0 durch Kekuta Konateh in der 50.Minute gab es bei den Edewechtern bestimmt ein wenig Stirnrunzeln. Patrick Block setzte in der 55.Minute den Anschlusstreffer ins Netz, doch erneut war es Konateh, der in der 71.Minute für das 3:1 sorgte. Patrick Block mit dem 3:2 in der 73.Minute, sowie Robert Felker in der sechsten Minute der Nachspielzeit brachten den Edewechter am Ende doch noch den Punktgewinn. „Ein Punkt gegen den Spitzenreiter ist erst einmal schön, aber wir ärgern uns doch schon ein wenig, denn wir wissen, woher der Schiedsrichter die sechs Minuten Nachspielzeit hergeholt hat“, sagt Post-Coach Gerd Stahmer. „Die Mannschaft hat eine starke Gesamtleistung abgerufen und die Jungs hätten sich den Sieg auch verdient. Edewecht ist natürlich immer gefährlich, dennoch bin ich mir sicher, wir haben zwei Punkte zu wenig aus dem Spiel mitgenommen“.

Christian Hillje (Edewecht): „Heute bin ich wichtig sauer. Wir müssen klar als Sieger vom Platz gehen, vergeben in der ersten Hälfte schon gut Chancen und müssen nach dem 3:2 für Post mehrfach den Ausgleich zum 3:3 machen. Haben wir nicht, waren dazu noch unkonzentriert bei den Gegentoren, es war ein Tag für die Tonne heute“.

FSV Westerstede - TuS Wahnbek 2:3

Über den Kampf zum Sieg. So könnte man den Spielverlauf für die Wahnbeker beschreiben, die auf diesem Wege zu ihrem ersten Saisonsieg kamen. Beim Tabellendritten aus Westerstede hatten die Gäste nichts zu verlieren und in der 9.Minute brachte Kevin Kocks die Wahnbeker auch in Führung. In der 22.Minute gelang Julian zur Brügge der Ausgleich durch einen verwandelten Foulelfmeter, postwendend brachte Ali Abul-Khair die Gäste wieder in Führung. Auch der erneute Ausgleich in der 29.Minute durch Jahnu Wolf durch einen Freistoß reichte nicht zu einem Punkt. Riccardo Dütsch sorgte in der 52.Minute der 3:2-Siegtreffer der Wahnbeker. In der letzten Viertelstunde musste Wahnbek nach einer Ampelkarte in Unterzahl spielen, doch selbst ein weiterer Elfmeter für Westerstede brachte keinen Erfolg, Timo Wessels parierte diesen. „Nicht die bessere Mannschaft hat gewonnen, wir haben uns einfach zu blöd angestellt“, ärgerte sich FSV-Coach Andreas Greff. „Heute gab es dementsprechend nichts zu holen. Bei den Gegentoren waren wir zu weit vom Gegner weg, sind ohne Leidenschaft gegen den Ball und Spieler gegangen und haben es Wahnbek zu einfach gemacht, heute passte einfach nichts“.

Axel Waschke (Wahnbek): „Es war ein Kampfspiel und ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Nach den Spielverläufen der letzten Wochen, in denen wir auch sehr viel Pech hatten, konnten sich die Jungs heute endlich belohnen. Den Sieg heute haben die Jungs sich redlich verdient. Die letzte Viertelstunde in Unterzahl rannte Westerstede zwar an, aber wir haben super verteidigt und aufgrund der Moral und der kämpferischen Einstellung geht der Sieg auch in Ordnung“.

TuS Ocholt - VfL Oldenburg III (Abgesagt/WERTUNG OCHOLT)

Die Gäste haben keine spielfähige Mannschaft stellen können. Beide Mannschaften haben sich bereit erklärt das Spiel an einem anderen Zeitpunkt nachzuholen, die Staffelleitung zeigte sich unflexibel. Zwar heißt es in der Spielordnung, dass eine Spielabsage aufgrund zu weniger Spieler nicht möglich ist, die Mannschaft hat sich mit Spielern aus unteren Mannschaft zu bedienen, doch sollte man diesen Punkt noch einmal intensiv überarbeiten. Nach außen wird ja immer transportiert, dass so viele Spiele wie möglich stattfinden sollen und wenn sich zwei Mannschaften schon arrangieren, sollten sich die Verantwortlichen auch im sportlichen Sinne flexibel präsentieren.

SV Gotano - TuS Elsfleth 3:0

Das spielfreie Wochenende hat den Rhythmus der Gastgeber nicht gestört, im Gegenteil. Mit dem fünften Saisonsieg hat sich der SV Gotano den zweiten Tabellenplatz geholt, profitierte auch von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen. Die erste Hälfte war noch recht ausgeglichen, mit leichten Vorteilen auf Gotano-Seite. Nach einer halben Stunde erzielte Jonas Wiemkes den Führungstreffer per Kopfball nach einem Freistoß von Otis Cop. „Wir haben uns gut auf den Gegner eingestellt und die Mannschaft ist auch sehr diszipliniert ins Spiel gegangen. Nach der Führung sind wir noch besser ins Spiel gekommen, Elsfleth hat aber immer gut dagegengehalten“, sagt Christian Sybrandts aus dem Gotano-Trainerteam. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel der Gastgeber noch druckvoller und in der 66.Minute erzielte Fabian Bahr, auf Zuspiel von Felix Hallwass das 2:0, „damit war der Bann der Gäste auch gerochen“, fügt Sybrandts an. Es folgte in der 70.Minute das 3:0 durch Niklas Oltmanns, der seinen zehnten Saisontreffer erzielte, auf Vorarbeit von Piet Boersma. „In der ersten Hälfte war es ein gutes Spiel beider Mannschaften auf Augenhöhe, die zweite Hälfte haben wir dann aber dominiert“, fügt Christian Sybrandts an. „Von der ersten bis zur letzten Spielminute hat die Mannschaft eine Top-Leistung abgerufen, es hat wirklich Spaß gemacht, zuzusehen. Wir hatten als Trainer selten einen so entspannten Abend. Unser Ziel ist die Aufstiegsrunde und wir sind auf einem guten Weg“.

Hergen Speckels (Elsfleth): „Der kleine Platz war unsere Kunstrasenmannschaft nicht wirklich förderlich. Es war ein faires Kampfspiel mit einem verdienten Sieger aus Gotano. Man hat bei uns gespürt, dass einige Stammspieler fehlten, außerdem waren wir halt mehr mit dem Platz als mit dem Spiel beschäftigt“.

SV Brake II - SG SchEdammBäke 4:1

Die Gäste erwischten in dieser Partie den besseren Start, Justin Günther traf nach zwei Minuten die Führung. In der 24.Minute gelang Justin Tülek der Ausgleich nach einer schönen Kombination und mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Harun Tasyer eröffnete die zweite Hälfte mit einem Traumtor. Er erkannte, dass der Gästetorwart zu weit vor seinem Tor stand und erzielte vom Anstoß weg über den Keeper das 2:1. Der nachfolgende Anstoß landete wieder bei den Gastgebern und Justin Othold erzielte das 3:1. Den Schlusspunkt setzte schließlich Denis Tanreverdi in der 69.Minute. „Wir haben weitgehend das Spiel bestimmt und auch einige weitere Chancen erspielt, die aber leider nicht genutzt wurden. SchEdammBäke hat bis zum Schluss nie aufgegeben und ein sehr faires Spiel gespielt“, sagt Bernd Eilers vom SV Brake II.

Volker Stöver (SchEdammBäke): „Wir sind mit dem absolut letzten Aufgebot nach Brake gefahren, mit elf spielfähigen Akteuren. Mit mir und Kai Schniedergers fanden sich somit 85 Jahre Fußballerfahrung auf der Bank wieder, sowie ein Spieler, der noch zur zweiten Hälfte erschien. Wir wollten mit Elan in die zweite hälfte starten, doch wir bekamen sofort einen doppelten Rückstand eingeschenkt. Die Jungs behielten den Kopf aber oben, konnten das Spiel aber offen gestalten und die Moral in der Mannschaft ist schon stark. Leider muss sich die junge Mannschaft im Herrenbereich noch zurechtfinden, Rückschläge sind Erfahrungswerte, die den Jungs weiterhelfen“.

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Andreas Kempe
Andreas Kempe Nordwest-Fußball
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