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Kreisliga Jade-Weser-Hunte Wachablösung an der Tabellenspitze

Jade-Weser-Hunte - Durch einen Heimsieg gegen den TV Metjendorf hat sich der 1.FC Ohmstede die Tabellenführung in der Kreisliga geschnappt. Profitiert haben die Oldenburger dabei vom Remis des SV Eintracht bei der SG Wangerland, die sogar 45 Minuten in Unterzahl spielen mussten, in den letzten zehn Minuten gar in doppelter Unterzahl Der TuS Eversten holte sich indes einen souveränen Auswärtssieg in Berne, während RW Sande das Heimspiel gegen den VfL Bad Zwischenahn in den Sand setzte.

1.FC Ohmstede - TV Metjendorf 4:0

Nicht unbedingt viel Mühe hatten die Oldenburger bei ihrem Heimsieg gegen die Ammerländer Gäste aus Metjendorf. Lutz Paul brachte die Ohmsteder in Führung, die Melvin Siwczak mit einem Doppelpack auf 3:0 ausbauen konnte. Axel Hempen gelang noch der Treffer zum 4:0-Endstand. „Das war ein hochverdienter Sieg, wir haben das Spiel bestimmt und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, sagt Söhnke Klatt, der zusammen mit Christian Fels als Trainerteam die Geschicke der Ohmsteder Mannschaft erfolgreich leitet. „In der zweiten Hälfte fielen dann auch die Tore“, so Klatt weiter, dessen Mannschaft erneut von Ohmstede-United unterstützt wurde.

Cassian Klammer (TVM): „Das Ergebnis spricht Bände, wir haben verdient verloren. Wir hatten in der 85.Minute unsere erste Chance, uns fehlte die Kreativität nach vorne, Ohmstede hat das gut gemacht und vollkommen zu Recht gewonnen“.

SpVg Berne - TuS Eversten 0:5

Die Oldenburger Gäste wurden ihrer Favoritenrolle in Berne mehr als gerecht. Schon in der 6.Spielminute erzielte Joost Thienemann die Führung der Gäste. Nach einem Zuspiel von Tim Gündling schob Thienemann den Ball unten rechts am Keeper vorbei ins Tor ein. Fünf Minuten später gelang Sean Miles Seiffert das 2:0 für den TSE aus dem Gewühl heraus. Die Vorentscheidung fiel nach einer halben Stunde, Niclas Schubert traf nach einem, Doppelpass mit Thienemann volley zum 3:0. Berne war dennoch nicht raus aus dem Spiel, Eversten ließ nach, doch bis auf einen Pfostentreffer der Gastgeber durch den eingewechselten Peter Begkondu sprang für Berne nichts heraus. Auf der anderen Seite setzte Niclas Schubert Tim Gündling in Szene, der im eins gegen eins mit dem Keeper die besseren Nerven behielt und zum 4:0 traf. Tim Gündling sorgte in der 82.Minute auch für das 5:0, setzte das Leder nach einem Doppelpass mit Fynn Wolf ins leere Tor. „Wir freuen uns natürlich über den Sieg und dass wir kein Gegentor gefangen haben. Zufrieden bin ich aber dennoch nicht so ganz“, sagte TSE-Coach Tom Agena. „Wir haben in der zweiten Hälfte ein wenig fahrig agiert, Berne wieder ins Spiel gebracht. Nach einer Systemumstellung wurde es dann wieder besser. Jetzt heißt es, sich auf den SV Eintracht zu fokussieren, das wird sicher ein ganz geiles Spiel“.

Nils Schneider (Berne):“ Heute lief es bei uns leider nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben und somit haben wir auch in der Höhe verdient verloren. Wir sind in der ersten Hälfte gar nicht ins Spiel gekommen, in der zweiten Hälfte lief es dann etwas besser. Wir hatten noch zwei Chancen, die wir aber nicht genutzt haben, zum Schluss haben wir uns noch zweimal auskontern lassen“.

SG Wangerland - SV Eintracht 4:4

Was war da denn los? Die Oldenburger, als Tabellenführer nach Wangerland gefahren, sahen bis zum Ende der regulären Spielzeit schon als Verlierer aus. In der Nachspielzeit holten sich die Mannen von Coach Andreas Bartels aber doch noch einen Punkt. Zwar brachte Tjark Windhorst die Eintracht nach elf Minuten in Führung, die Antwort folgte allerdings fünf Minuten später. Lars Friedrichs sorgte für den Ausgleich. Michel Hinrichs dreht das Spiel zu Gunsten der Gastgeber in der 24.Minute und es sollte dem SV Eintracht in der Folge nicht gelingen, das Spiel wieder für sich zu drehen. Jannis Reichel verwandelte einen Handelfmeter zum 2:2 und der SV Eintracht durfte die zweite Hälfte in Überzahl spielen. Nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte traf erneut Michel Hinrichs zum 3:2 und Kevin Kötter erhöhte in der 53.Minute gar auf 4:2. Wangerland spielte der Eintracht noch einmal in die Karten, kassierte noch eine Ampelkarte doch auch diese vermochte es nicht, den Oldenburgern den richtigen Pfiff zu geben. Die Moral und der Charakter beim SV Eintracht stimmt aber, denn in der Schlussphase drehten die Oldenburger auf. Erst gelang Tjark Windhorst der 4:3-Anschlsustreffer und in der letzten Minute der Nachspielzeit verwandelte Jannis Reichel einen Elfmeter zum 4:4-Endstand. Nach dem Schlusspfiff kochten die Emotionen noch ein wenig hoch, das Ergebnis stand jedoch fest. „Was hier heute abging, war richtig heftig. Neben dem Platz, der eher einem Acker glich, haben mich die Begleiterscheinungen geärgert, die mit Fußball nicht zu tun hatten“, sagte SVE-Coach Andreas Bartels. „Wangerland hat mit sehr viel Kampf und Leidenschaft agiert, hatte in der ersten Hälfte auch mehr Torchancen als wir. Uns fehlten heute einfach die spielerischen Mittel, um gegen zu wirken, umso mehr kann ich meine Jungs aber loben, dass jeder einzelne Spieler bis zur allerletzten Minute an den Punkt geglaubt hat und dementsprechend auch alles dafür getan hat. Wir freuen uns somit über diesen Punkt, fahren ganz schnell wieder nach Hause und möchten so schnell auch nicht wieder herkommen“.

Aus Sicht der Gastgeber lief gerade in den letzten Minuten nicht alles mit rechten Dingen. „Die rote Karte wegen Hand kann ich noch verstehen. Ich kann auch mit dem 3:4 noch leben“, sagt SG-Coach Torben Wehmeyer. „Doch es wurde zu keiner Zeit eine Nachspielzeit angezeigt, warum es in der späten Nachspielzeit noch einen Elfmeter gegen uns gab, ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Eintracht hat die ersten zehn Minuten gut gespielt, dann haben wir aber mehr und mehr Zugriff auf die Partie bekommen und ich kann die Jungs nur loben. Kampf und Einsatz stimmten, die Chancen wurden genutzt, auf den Spielausgang hatten wir dann in den letzten Minuten keinen Einfluss mehr“.

FC RW Sande - VfL Bad Zwischenahn 0:1

„Herzlichen Glückwunsch an den VfL Bad Zwischenahn. Sie habe es geschafft, aus 90 Minuten 50 zu machen“, lobt Sande-Coach Michael Janssen die Gäste. Bad Zwischenahn gelang der einzige Treffer der Partie durch einen Kopfballtreffer von Tammo Buddelmann nach einer Ecke. Sande gehörte vor allem in der zweiten Hälfte das Spiel, doch verstanden es die Ammerländer, mit Mann und Maus zu verteidigen. „Das ist eigentlich das Spiel, das ich früher meinen Jungs mit auf den Weg gegeben habe. Wenn Du spielerisch gegen einen Gegner nicht unbedingt mithalten kannst, verschleppe das Spiel und das Tempo. Das hat der VfL heute gemacht. Wir hatten gute Chancen, die wir nicht genutzt haben, ich mache den Jungs aber keinen Vorwurf. Die Jungs haben heute Erfahrungswerte gesammelt“. Für die Zwischenahner war es der erste Saisonsieg. „Ich muss meine Mannschaft loben, der Einsatz stimmte, die Jungs haben gefightet und sich am Ende mit dem Sieg belohnt. Heute haben wir uns das Glück erarbeitet und ich nehme die Glückwünsche von Herrn Janssen dankend an. Wir mussten zweimal verletzungsbedingt wechseln, das hat uns aus der Bahn gebracht und somit haben wir uns auf eine kompakte Defensive verlassen, mit Erfolg“.

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Andreas Kempe
Andreas Kempe Nordwest-Fußball
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