Jade-Weser-Hunte - Mit drei Spielen wurde der 2.Spieltag am Freitagabend eröffnet. Der FSV Jever setzte sich gegen Phiesewarden durch, Abbehausen II drehte einen zweimaligen Rückstand in einen Sieg und der STV Wilhelmshaven gewann gegen die SV Gödens zu Null.
FSV Jever - SV Phiesewarden 2:0
Die Gastgeber haben den ersten Sieg in trockenen Tüchern. Gegen den SV Phiesewarden gab es am Freitagabend einen nie gefährdeten Heimsieg und somit die ersten drei Punkte. In einer relativ einseitigen und eintönigen Partie brachte Maximilian Wehrmann die Gastgeber in der 40.Minute in Führung, sein Kullerball entgegen der Laufrichtung des Gästekeeper rollte zum 1:0 über die Linie. In der zweiten Hälfte hatte Jever auch mehr vom Spiel, doch dauerte es bis in die 80.Minute, ehe Torben Remmers den Ball nach einer Ecke ins Tor bugsierte. „Wir haten viel Ballbesitz und die Jungs haben dafür gesorgt, das Phiesewarden viel Abwehrarbeit leisten musste“, analysierte Bernd Jabben vom FSV. „Es gab sicher eine kurze Phase, in der Phiesewarden bei uns in der Gefahrenzone auftauchte, doch das war selten. Wir haben es trotz des Sieges nicht verstanden, viele Bälle viel ruhiger zu spielen. Die letzten Pässe in die Box kamen nicht und auch Flanken fanden selten Abnehmer, der Sieg geht so aber absolut in Ordnung“, sagt Jabben und fügt ein Lob an. „Das Schiedsrichtergespann um Hauptschiedsrichterin Lara Wolf hat einen erstklassigen Job gemacht. Vollkommen unaufgeregt hat sie das Spiel geleitet und hatte keine Schwierigkeiten, das Lob möchte ich gerne loswerden“. Für die Gäste geht der Sieg auch in Ordnung, bis auf eine Situation. „Vor dem 2:0 hätte ich gerne einen Elfmeter für uns gesehen, den die Schiedsrichterin aber nicht gegeben hat. Der Sieg für den FSV Jever geht aber auch in Ordnung“, befand Nico Verhoef, Trainer des SV Phiesewarden.
VfL Wilhelmshaven - TSV Abbehausen II 2:3
Nach dem 4:1-Auftaktsieg beim FC Ezidxan sah es für den VfL auch im Heimspiel gegen den TSV Abbehausen II nach einem Sieg aus. Jannik Sorg brachte den VfL nach sieben Minuten in Führung. Diese wurde zwar von Mathis Heibült in der 37.Minute wieder ausgeglichen, doch Magenthan Loganathan sorgte in der 41.Minute erneut für die Führung der Gastgeber mit, der es auch in die Pause ging. „Die erste Hälfte haben wir aus einem Guss gespielt. Taktisch diszipliniert war es ein Spiel auf einem hohen Level“, schildert Bünyamin Kapakli, Coach der Gäste. Nach der Pause sollte diese Partie dann auch in Richtung des TSV Abbehausen II laufen. Mustafa Seker glich in der 53.Minute aus und erneut Mathis Heibült drehte das Spiel zu Gunsten der Gäste. „Der VfL hat schon auf das 3:3 gedrückt, wir haben es einfach nur versäumt, mit dem vierten Tor vorzeitig alles klar zu machen“, sagt Kapakli. In der Schlussminute scheiterte Loganathan noch mit einem Schuss ans Lattenkreuz.
Volker Osterkamp (VfL): „In einem kampfbetonten aber fairen Spiel hatten wir zunächst leichte Feldvorteile. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, einzig eine Einzelaktion von Jannik brachte die Führung. Danach wurde Abbehausen spielbestimmender und erzielte den verdienten Ausgleich. Zwei individuelle Fehler führten zu den Treffern von Abbehausen, die zum Schluss mit einem guten Torwart und den nötigen Glück den Sieg festhielten“.
STV Wilhelmshaven - SV Gödens 3:0
Das Ergebnis liest sich deutlicher, als der Spielverlauf es vermittelte. Zwar erzielten Pascal Denker vor der Pause (42.), sowie Kevin Both per Doppelpack nach der Pause (70./82.) die Tore, doch hätte es auch anders laufen können. „Das war quasi das gleiche Spiel wie vor zwei Wochen im Pokal (2:1 für den VfL). STV hatte mehr vom Spiel, aber wir hatten die 100%tigen Chancen. Zur Pause hätten wir schon 2:0 oder 3:0 führen können, liegen aber durch einen Fehler mit 0:1 hinten. Im Endeffekt war es aber ein verdienter Sieg für den STV“, sagt Gödens-Coach Dirk Harms.
