Jeddeloh - Als der erwartet starke Gegner hat sich die Mannschaft von Germania Egestorf/Langreder für die Regionalliga-Fußballer vom SSV Jeddeloh erwiesen. Zwar war der 2:1 (0:1)-Erfolg der Gäste nicht unverdient, dennoch hätte das Team von Trainer Key Riebau mindestens ein Unentschieden verdient gehabt.

Dass es letztlich dazu nicht langte, lag vielleicht auch daran, dass Egestorf schon ein Jahr mehr Erfahrung in der Regionalliga hat? Jeddeloh jedenfalls war in einigen Situationen nicht abgeklärt genug. So gingen den beiden Gegentoren klare Abwehrfehler voraus. Zudem hätte Luka Tomas die Situation vor seiner Hinausstellung auch ohne Foul klären können.

Jeddelohs Coach Riebau wollte aber keine Kritik an einzelnen Spielern zulassen. Man habe einfach die Gäste nach der Führung von Shaun Minns in der 14. Minute zu sehr ins Spiel kommen lassen. Ein Sieg oder mindestens ein Unentschieden wäre dennoch drin gewesen, fand der SSV-Trainer. Mit der Niederlage sei Jeddeloh im Liga-Alltag angekommen und müsse für die kommenden Spiele daraus lernen.

Auch für SSV-Manager Gerhard Meyer war die Niederlage ärgerlich, sie bedeute aber keinesfalls ein Beinbruch. Vielmehr habe das Team auch gegen Egestorf seine Regionalliga-Tauglichkeit nachgewiesen. „Dass es für uns ein hartes Stück Arbeit werden würde, wussten wir vorher“, sagte Meyer. Egestorf habe zuletzt mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht. Die Mannschaft aus Barsinghausen hatte nach einem 2:0-Auswärtssieg in Lübeck, zu Hause 3:0 gegen Hildesheim gewonnen. Somit war klar, dass mit Egestorf ein starkes Regionalligateam in Jeddeloh auflaufen würde.

Dabei war der Gegner von früheren Spielen aus der Oberliga und aus dem Pokal den Ammerländern bekannt. Zumeist gingen die Duelle immer sehr knapp aus. So war es auch diesmal. Wir können insgesamt mit dem Ablauf auch dieser Regionalligapartie sehr zufrieden sein, trotz der Niederlage, betonte Meyer nachdrücklich. Der gute Zuschauerzuspruch von fast 700 Besuchern zeige, dass Regionalligafußball in Jeddeloh angenommen wird und begeistert.

Der SSV-Manager freue sich schon auf das kommende Heimspiel am 18. November (bereits um 14 Uhr) gegen den VfB Lübeck. An diesem Sonntag steht für Jeddeloh zunächst die Auswärtspartie in Hildesheim an. Die Ammerländer sollten auch nach der Heimniederlage gegen Egestorf mit viel Selbstbewusstsein anreisen.