Jeddeloh - Trotz des starken Regenfalls vor dem Anpfiff in der 53acht-Arena am Samstagmittag herrschte bei den Zuschauern in Jeddeloh gute Laune. Nicht nur, dass ihre Mannschaft in der Regionalliga gerade den SC Weiche Flensburg, den größten Titelfavoriten, mit 2:1 besiegt hatte. Die Mannschaft hatte zudem unter Beweis gestellt, dass sie sich im Vergleich zur Premierensaison breiter aufgestellt hatte.
Während auf dem Rasen die Mannschaft für den Erfolg sorgte, blickte auch Spieltagsmanager Sven Schröder auf einen erfolgreichen Auftakt in der 53acht-Arena zurück: „Wir sind rundum mit der Stimmung und dem ganzen Drumherum zufrieden.“ 598 Zuschauer hatten den Weg nach Jeddeloh gefunden. Vor allem die neue Tribüne wurde gut angenommen, betonte Schröder.
Auf den Lorbeeren ausruhen wollen sich die Jeddeloher aber nicht. „Wir haben viel Arbeit reingesteckt, müssen aber auch noch viel lernen. Im Vergleich zur Vorsaison haben wir im organisatorischen Bereich aber einen Riesenschritt gemacht, ohne das zu vergessen, was uns ausmacht“, lobt Schröder.
Lob hatte auch Ansgar Schnabel, der sportliche Leiter der Jeddeloher, für das Team übrig: „Dafür, dass der Kader erst seit zehn Tagen komplett ist, ist es einfach toll zu sehen, was das Trainerteam aus den Spielern herausgeholt hat.“
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Gleich im ersten Spiel zudem ein Team aus dem oberen Tabellendrittel besiegt zu haben, stimmt Schnabel zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass wir oben mithalten können. Dabei wollen wir aber unsere Ziele nicht vergessen“, betonte Schnabel. Junge Spieler entwickeln, attraktiven Fußball spielen und dabei auch noch Spaß haben – das sei das Jeddeloher Konzept für diese Spielzeit. „Damit wollen wir möglichst auch schon am Mittwoch wieder im Marschwegstadion beim VfB Oldenburg überzeugen“, schiebt der sportliche Leiter hinterher.
Genau aus diesem Gründ dürfte auch Trainer Key Riebau den Sieg zwar genossen haben, aber sich bereits am Samstag im Hinterkopf die ersten Gedanken zum Duell mit dem Nachbarn aus Oldenburg gemacht haben. Durch die Ausfälle von Kapitän Kevin Samide (Muskelfaserriss) und Mittelfeldroutinier Björn Lindemann (gelb-rote Karte) müssen die Ammerländer bereits im zweiten Spiel wieder rotieren lassen.
„Da sieht man wieder, dass es manchmal schneller geht, als gedacht“, sagte Riebau. Durch die ersten Ausfälle würden die Spieler aus der zweiten Reihe schon früh in der Saison ihre nächste Chance bekommen. „Wir sind in der Breite gut aufgestellt. Ich bin mir sicher, dass wir bis Mittwoch einen guten Plan schmieden werden, um unser Spiel durchbringen zu können“, ist Riebau optimistisch.
