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22. Everstener Brunnenlauf Jesse Hinrichs eilt direkt nach Radtraining zum 10-Kilometer-Triumph

Stark gewann Jesse Hinrichs (rechts) die 10 Kilometer vor Kevin Eisermann (dahinter). Streckenrekordler Filimon Gezae (hinten im roten Trikot) war das Rennen wohl etwas zu forsch angegangen.

Stark gewann Jesse Hinrichs (rechts) die 10 Kilometer vor Kevin Eisermann (dahinter). Streckenrekordler Filimon Gezae (hinten im roten Trikot) war das Rennen wohl etwas zu forsch angegangen.

Martin Remmers

Oldenburg - Runter vom Rennrad, rein in die Laufschuhe – das gehört bei Triathlet Jesse Hinrichs (1. TCO „Die Bären“) zur normalen Wettkampfroutine. Dass er an diesem Sonntag nach einer dreistündigen Trainingsfahrt am frühen Nachmittag beim 22. Everstener Brunnenlauf noch einen 10-Kilometer-Lauf in Bestzeit absolvierte, gehört für den Oldenburger aber trotz seines großen Ausdauerpotenzials wohl nicht zur Normalität. Im Eversten Holz distanzierte er auf einer Strecke, die aufgrund des Untergrundes, der vielen Kurven und der Überholmanöver wahrlich nicht den Ruf einer Bestzeitenstrecke hat, in 31:42 Minuten die Verfolger Kevin Eisermann (32:16) und Filimon Gezae (33:07) relativ deutlich.

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Dampf gemacht

„Zum Schluss habe ich dann aber schon gemerkt, dass ich am vergangenen Wochenende einen Mitteldistanz-Wettkampf gehabt habe und heute aus dem vollen Training gestartet bin. Da musste ich mich am Ende schon ordentlich quälen“, sagte Hinrichs, der anfangs davon profitiert hatte, dass Streckenrekordler Filimon Gezae (LG Bremen Nord, siegte 2022 in 31:04 Minuten) auf dem ersten Kilometer (2:55) ordentlich Dampf machte. „Man hat da aber schon gemerkt, dass er sich etwas übernommen hat, denn er war da schon ordentlich am pusten“, erzählte Hinrichs.

Bestzeit gesteigert

Der TCO-Athlet setzte sich bereits nach Kilometer zwei mit Eisermann vom Sieger der beiden vergangenen Jahre ab. „Nachdem ich die letzten beiden Rennen schon komplett allein laufen musste, war es mal schön, mit jemanden laufen zu können“, meinte Hinrichs, der die zweite Hälfte der Strecke solo absolvierte und seine Bestzeit vom VfL-Straßenlauf im März (31:49) um ein paar Sekunden verbesserte. Hinter Eisermann und Gezae lief U-18-Starter Julius Oettinger als Vierter in 36:02 Minuten vor Dennis Osterfeld (LC Wechloy, 36:29) ins Ziel.

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Marke geknackt

Einen souveränen Sieg bei den Frauen lief Jule Froehlich (Team UNIted) heraus und blieb mit ihrer Zeit von 38:32 Minuten als erste Frau seit Paula Böttcher (VfL Oldenburg, 38:48) im Jahr 2017 unter der 40-Minuten-Marke. Die weiteren Podiumsplätze gingen an Ariane Brems (Wildeshauser LT, 44:16) und Malena Dietel (SG Lemwerder, 44:23). Dahinter folgten sechs Oldenburgerinnen bis Rang neun: Raffaela Rückert (44:39), Sabrina Diekmann (Klinikum, 45:08), Janne Marie Schwätzler (45:36), die beiden BTBerinnen Natalie Walter (45:45) und Angelina Anders (45:48) sowie Heike Thümler (46:12).

Jule Froehlich (Mitte) war schnellste Frau über 10 Kilometer. Bild: Martin Remmers

Jule Froehlich (Mitte) war schnellste Frau über 10 Kilometer. Bild: Martin Remmers

Ironman 70.3 geplant

Den Streckenrekord bei den Frauen hält seit 2001 in Sabina Kruska (37:40) eine TCO-Kollegin von Hinrichs. Der 26-Jährige will am nächsten Wochenende beim „Ironman 70.3“ in Warschau starten. Dann heißt es rein ins und raus aus dem Wasser (1,9 Kilometer), rauf aufs und runter vom Rennrad (90) sowie schließlich rein in die Laufschuhe (21,1). Danach ist eine 10-Kilometer-Bestzeit wohl nicht mehr drin.

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