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Oldenburger bei Langdistanz-WM der Profis Hinrichs nimmt 150-Kilometer-Rennen auf Ibiza ins Visier

Startet am Sonntag auf Ibiza in die Saison: Triathlon-Profi Jesse Hinrichs aus Oldenburg

Startet am Sonntag auf Ibiza in die Saison: Triathlon-Profi Jesse Hinrichs aus Oldenburg

Imago/Luger

Oldenburg/Ibiza - Die Triathlon-Welt schaut an diesem Wochenende nach Ibiza, wenn die Dominatoren der Szene in den vergangenen Jahren – Jan Frodeno aus Deutschland und Kristian Blummenfelt aus Norwegen – bei den PTO European Open an diesem Samstag über eine verkürzte Mitteldistanz (2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren, 18 Kilometer Laufen) zum ersten Mal in einem Rennen aufeinandertreffen.

WM zum Saisonstart

Das hochdotierte Rennen ist allerdings nicht das einzige, das am Wochenende auf der spanischen Mittelmeerinsel stattfindet: Tags darauf, am Sonntag, ist der Oldenburger Triathlon-Profi Jesse Hinrichs bei der WM des Triathlon-Weltverbandes World Triathlon über die Langdistanz Teil des ebenfalls hochkarätigen Starterfeldes.

Im Gegensatz zu den berühmten Langdistanzen ist die Strecke aber etwas verkürzt: Drei Kilometer Schwimmen, 117 Kilometer auf dem Rad und 30 Kilometer Laufen warten auf den 24-Jährigen – also insgesamt 150 Kilometer und damit immerhin 50 mehr als auf die Superstars am Samstag. Und es wird das längste Rennen sein, das Hinrichs je in Angriff genommen hat. Zudem ist es zum Saisonstart gleich eine WM.

Doch das ließ sich nicht anders lösen, denn ein noch früheres Rennen wäre für den Athleten vom 1. TCO „Die Bären“ nicht infrage gekommen. Nach seinem letzten Wettkampf auf Mallorca im vergangenen Herbst hatte er einige Wochen mit einer Fußverletzung zu kämpfen, seine Saisonpause musste er unfreiwillig auf knapp zwei Monate ausdehnen.

Trainingslager in Spanien

Seit Dezember bereitet er sich nun auf seine dritte Profi-Saison vor. Vier Wochen verbrachte er in der kalten Jahreszeit auf Fuerteventura und Lanzarote, um bei besseren Bedingungen trainieren zu können. „Am Anfang lief es etwas schleppend“, gibt Hinrichs zu. Aber inzwischen ist er aufgrund seiner Trainingsdaten und der „gefühlten“ guten Form zuversichtlich. Im März ging es noch einmal nach Spanien, diesmal nach Teneriffa, um hohe Radumfänge in die Beine zu bekommen. Seitdem erhöhte er mit Blick auf die lange Distanz auf Ibiza auch den Umfang einiger Intervall-Einheiten beim Laufen.

Zudem gewann er aus vollem Training heraus den 10-Kilometer-Wettbewerb beim Citylauf in Papenburg am vorletzten Sonntag in 32:31 Minuten. „Ich glaube, ich bin gut vorbereitet“, sagt Hinrichs.

Das Rennen auf Ibiza hat er sich aus zwei Gründen ausgesucht: Zum Einen gibt es Anfang Mai noch nicht viele Alternativen, aber vor allem bietet sich ihm bei diesem Rennen die Möglichkeit, viele Punkte für die neukonzipierte Rangliste der Professional Triathletes Organisation (PTO) zu bekommen. „Dafür muss ich halt abliefern“, weiß Hinrichs, der schon einen Blick in die Startliste geworfen hat, seine Gegner und damit seine Möglichkeiten aber nicht so richtig einschätzen kann.

Einige Stars dabei

„Das ist sehr schwierig zu sagen. Ich glaube aber, es ist keiner dabei, der in allen drei Disziplinen klar besser ist“, glaubt Hinrichs. Dennoch stehen durchaus bekannte Athleten wie Michael Raelert, Maurice Clavel, Patrik Nilsson und Joe Skipper auf der Startliste.

Angespannt ist Hinrichs vor allem wegen der neuen Distanz. Die 30 Kilometer lange Laufstrecke ist zudem anspruchsvoll. „Es geht auf eine Schlossmauer, das ist nicht ohne“, berichtet Hinrichs, der noch nicht so sicher ist, „wie ich das angehen soll“.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion
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