Jever - Viele Tore, einige technische Kabinettstückchen und zwei lautstark jubelnde Siegerteams gab es am Wochenende im Sportzentrum Jahnstraße in Jever zu sehen. Den „Jever-Fun-Cup“ für Männermannschaften sicherten sich dabei die Fusionsliga-Fußballer des BV Bockhorn. Den „Jever-Cup“ für Frauenteams stemmte am Ende der Bezirksligist VfL Wilhelmshaven in die Höhe.

„Das waren zwei richtig schönes Turniere“ freute sich Heiko Neumann, Sportwart des gastgebenden FSV Jever, und lobte die Unterstützung durch die beiden Heimteams bei Aufbau, Durchführung und Abbau ausdrücklich: „Wenn alle zusammen anpacken, vergeht die Zeit wie im Flug, man ist gerne mit dabei und kann unbeschwert die familiäre Atmosphäre unserer Turniere genießen.“ Auch auf dem Spielfeld lief alles rund: „Man kennt sich und geht vernünftig miteinander um, so dass die Schiedsrichter über beide Tage hinweg insgesamt nur vier Zeitstrafen aussprechen mussten und wir keine größeren Verletzungen zu beklagen hatten.“

Auch sportlich waren die gastgebenden Kiebitze recht erfolgreich: Beim „Jever-Fun-Cup“ setzten sich die Marienstädter in der Vorrunde souverän mit drei Siegen und einem Unentschieden in der Gruppe A durch, stießen bis ins Finale vor und mussten sich erst dort dem BV Bockhorn geschlagen geben. Durch einen klaren 4:1-Erfolg sicherten sich die Wehde-Kicker verdientermaßen den Siegerpokal. Im kleinen Finale hatte sich zuvor die SG Wangerland II durch ein 2:1 gegen den TV Neuenburg den dritten Platz geholt.

Auch das Frauenteam des FSV schloss einen Tag später die Vorrunde als Gruppensieger ab und ließ dabei unter anderen den Landesligisten SG Neuenburg/Dangastermoor, der am Ende Gesamtsechster wurde, hinter sich. Zwar unterlagen die Kiebitze im Halbfinale ATS Buntentor Bremen II mit 1:2, doch ließen die Jeveranerinnen im Spiel um Platz drei gegen die SG Westerstede/Ihlow/Riepe ein 1:0 folgen und holten sich somit noch einen Podestplatz.

Ein spannendes Finale lieferten sich dann die Bremerinnen gegen den VfL Wilhelmshaven. Dabei hatte die Jadestädterinnen dank eines 1:0-Erfolges ganz knapp die Nase vorn.