Jever - Guido Jaskulska (im Bild links) ist nicht mehr Mitglied des FSV Jever. Schon zum Ende des vergangenen Jahres hat der ehemaliger Vorsitzende des FSV Jever seine Kündigung bei den Kiebitzen eingereicht. Noch bis zum 30. September war Jaskulska, nachdem er im Juni 2022 das Amt des Vorsitzenden an Malte Hafenstein übergeben hatte, als Kassenwart für den Verein tätig, kündigte aber auch dieses Amt aus eigenem Antrieb.
„Es passte einfach nicht mehr“
„Unsere Vorstellungen hinsichtlich der Vereinsführung gingen auseinander“, sagt Jaskulska. Malte Hafenstein indes betont, dass man sich nicht im Streit getrennt habe. „Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand passte einfach nicht mehr“, sagt auch FSV-Geschäftsführer Oliver de Neidels. Mehr als zehn Jahre lang führte Guido Jaskulska als Vorsitzender des FSV Jever die Geschicke des Vereins. Unter ihm und natürlich in Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis entstand der Sportpark an der Jahnstraße in Jever, mit Kunstrasen- und Rasenplatz sowie dem Herzstück der Anlage, dem Vereinsheim, das der Club finanziell allein gestemmt hat.
FSV Jever nahezu schuldenfrei übergeben
Annähernd 600 000 Euro wurden investiert und viel in Eigenleistung erbracht. Der geschäftsführende Vorstand um Guido Jaskulska hat das arbeitsträchtige Kunststück vollbracht, den Verein nahezu schuldenfrei an die Nachfolger zu übergeben. Als Schiedsrichter steht Guido Jaskulska den Kiebitzen nach wie vor zur Verfügung.
