JEVER - Die Oberliga-Handballer des MTV Jever kehren an diesem Sonnabend in ihre angestammte Sporthalle an der Jahnstraße zurück. Die vom Landkreis Friesland veranlasste Sanierung des Hallenbodens ist inzwischen abgeschlossen. Zur „Premiere“ erwarten die Marienstädter um 18 Uhr den bislang noch sieglosen VfL Fredenbeck II.

Für die Handballer soll der gewählte neue, energetisch gedämmte Hallenboden viele Vorteile bringen.

Spezialbelag

Allerdings wird der versiegelte Spezialbelag von den Akteuren anfangs eine hohe Konzentration erfordern. Hiermit haben sich die Spieler beider Mannschaften auseinander zu setzen. Aufgearbeitet wurde bei den Marienstädter die überraschende Niederlage beim Lokalrivalen HSG Varel II vom letzten Sonntag.

Konzentration

MTV-Trainer Andreas Szwalkiewicz war mit der erneut kämpferischen Einstellung seiner Schützlinge durchaus zufrieden. Er forderte allerdings eine größere Konzentration bei der Chancenverwertung. In Altjührden ließen die Jeveraner in den ersten Spielminuten einige Möglichkeiten ungenutzt. Die Folge war ein Rückstand, der nie nachhaltig wettgemacht werden konnte. Zwei unentschiedene Spielstände konnten im Verlauf der Partie erreicht werden. Die Wende gelang nicht. Der nächste Gegner, der VfL Fredenbeck II, unterlag in seinen beiden bisherigen Punktspielen: Beim VfL Horneburg wurde mit 32:37- und in eigener Halle gegen den Aufsteiger TV Schiffdorf mit 28:31-Toren verloren. Für den Aufsteiger erweist sich der Sprung in die vierthöchste Liga zum Saisonbeginn als zu groß. Das Team von VfL-Trainer Malte Isler wird noch erheblich in der Abwehrarbeit zulegen müssen, will es den Klassenerhalt (Saisonziel) schaffen.

Neuzugänge

Als Neuzugänge wurden Bastian Schnackenberg, Andreas Glanz (beide VfL Horneburg), Thorsten Koch und Torwart Benjamin Gehlken (beide aus eigenen Reihen) gemeldet.