Jever - Mit zwei Niederlagen im Gepäck sind die Sportkegler des MTV Jever in der Verbandsklasse vom Spieltag aus Lüneburg nach Friesland zurückgekehrt. Gegen zwei reine Männermannschaften aus Wolfenbüttel und Hannover konnte das Mixed-Team aus der Marienstadt letztlich trotz aller Anstrengungen nichts ausrichten. „Zumal die gegnerischen Mannschaften auch über einige ehemalige Bundesligaspieler verfügen“, erläuterte MTV-Führungsspielerin Hella Tadken-Taddicken. „Davon können wir nur träumen – aber dafür haben wir uns gegen diese starken Gegner wirklich sehr gut verkauft.“
Hella Tadken-Taddicken selbst hatte in der Auftaktbegegnung gegen den KSG Wolfenbüttel mit ihren 909 Holz (zugleich Hochwurf in dieser Partie) vier Holz für die Jeveraner herausgeholt. Dieser Vorsprung kippte jedoch in einen Rückstand von sieben Holz, nachdem Ingrid Fleischmann-Klose (874) die Bahnen verlassen hatte.
Laura Gawenda (890) nahm ihrem Gegner diese sieben Holz indes wieder ab, sodass das Spiel vor der letzten Paarung wieder völlig offen war. Allerdings konnte Jan Rickels (881) mit seinem Gegner nicht mithalten und gab 16 Holz ab. Somit ging das Spiel mit 3570:3554 Holz sowie 20:16 Einzelwertungspunkten und glatten 3:0 Punkten an Wolfenbüttel.
Das zweite Spiel gegen KSK Sparta Hannover begann vielversprechend für die MTV-Truppe. Wieder konnte Hella Tadken-Taddicken (913 Holz Hochwurf) dem Gegner Hölzer abnehmen – diesmal 14. Dieses Polster wurde nur um drei Holz dünner, als Olaf Meinhardt (870) von den Bahnen kam.
Laura Gawenda (896) hatte den schwersten Gegner an ihrer Seite. Der Hannoveraner Helge Hildebrand kegelte mit seinen 925 Holz das Tages-Bestergebnis von allen Mannschaften. Somit verlor die junge Jeveranerin 29 Holz, und der MTV lag mit 18 Holz in Rückstand. Dieser erhöhte sich auf 33 Holz, als Jan Rickels (883) seine 120 Wurf absolviert hatte.
In der Endabrechnung gewann das Team aus der Landeshauptstadt mit 3595:3562 Holz, 21:15 Einzelwertungspunkten und 3:0 Punkten. Damit belegt das Aufsteiger-Team aus Jever aktuell den zehnten Platz unter zwölf Mannschaften in der Verbandsklasse.
„Aber wir haben ja noch ein paar Spiele, um nach oben zu klettern“, gibt sich Hella Tadken-Taddicken kämpferisch. Am Sonntag, 12. November, sind die Marienstädter in Delmenhorst gefordert und wollen es dort dann besser machen.
