Jever - Zufrieden sind die fünf Sportkegler des MTV Jever von ihrer Saisonpremiere in der Bezirksoberliga zurückgekehrt. Jan Rickels war am ersten Spieltag krankheitsbedingt ausgefallen.
Im Sommer war das Team noch nachträglich von der Verbandsklasse als Vorletzter von zwölf Mannschaften in die Bezirksoberliga abgestiegen. In Wardenburg legten die Jeveraner nun gegen den SV Ofenerdiek gleich gut los. Anstarterin Hella Tadken-Taddicken holte einen Vorsprung von 38 Holz heraus mit ihren 945 Holz bei 120 Wurf, was zugleich auch der Tageshochwurf von allen Teams war.
Ingrid Fleischmann-Klose vergrößerte den Abstand mit ihren starken 933 Holz auf 57 Holz. Dieser Vorsprung verringerte sich auf 41 Holz, nachdem Olaf Meinhardt mit 906 Holz von der Bahn kam. Laura Gawenda (915) gab auch ein paar Hölzer ab, was aber nicht mehr ins Gewicht fiel. Am Ende gewannen die MTVer souverän mit 3699:3673 Holz, 20:16 Einzelwertungspunkten und glatten 3:0 Gesamtpunkten.
Die Einzelwertungspunkte werden für jeden Kegler vergeben: der beste bekommt acht und der schlechteste Spieler nur noch einen Punkt. Viel spannender wurde das zweite Spiel gegen die SG Delmenhorst II. Nach zwei jeverschen Keglerinnen führten die MTVer mit nur einem Holz. Tadken-Taddicken (941) kegelte genau so viel wie ihr Gegner. Fleischmann-Klose (920) holte das eine Holz Vorsprung heraus.
Dann kam Meinhardt nicht so gut zurecht, und die Marienstädter lagen mit 58 Holz zurück. Diesen Rückstand schmälerte Gawenda mit ihren hervorragenden 940 Holz noch auf 37 Holz. Zwar ging die Partie gegen Delmenhorst II verloren, doch hatten die MTVer einen Einzelwertungspunkt mehr auf der Habenseite als ihre Kontrahenten und holten somit den Zusatzpunkt. Das Endergebnis aus Sicht der Delmenhorster lautete 3709:3672 Holz, 18:19 Einzelwertungspunkte und 2:1 Gesamtpunkte.
Das nächste Punktspiel findet am 24. November in Oldenburg statt. Derweil hat der MTV Jever eine neue Trainingsstätte gefunden – das Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven. „Wir sind alle sehr erleichtert. Jetzt geht hoffentlich wieder alles seinen geregelten Gang“, betont Hella Tadken-Taddicken.
