Jever - Sieg und Niederlage gab es für die Männer des MTV Jever in der Tischtennis-Oberliga. Bei Schwarz-Weiß Oldenburg gewannen die Friesländer am Sonnabend mit 9:5, gegen Hannover 96 II verloren sie am Sonntag indes knapp mit 7:9. „Zwei Punkte sind in Ordnung. Da aber mehr drin gewesen wäre, ist die Niederlage gegen Hannover doch ärgerlich“, fand Mathis Kohne.

In Oldenburg war Florian Laskowski erstmals in dieser Saison dabei, Patrick Kohlrautz setzte dafür im Einzel aus und Bennet Robben im Doppel. Laskowski muss aus zeitlichen Gründen kürzer treten und soll nur wenige Einsätze in besonders wichtigen Spielen bekommen.

„Uns war klar, dass es in Oldenburg schwieriger wird als in der letzten Saison, da die sich mit Phillip Flörke verstärkt haben“, erklärte Kohne. Tatsächlich holte der Ex-Jeveraner zwei Punkte gegen Fabian Pfaffe und Adrian Dugiel.

Die Partie hatte eher ungewöhnlich begonnen: Beide Einserdoppel gingen verloren. Mit einem 15:13 in Satz fünf gegen Ballon-Abwehrer Benjamin Ohlrogge und Schnitt-Abwehrer Felix Barrenschee besorgten Kohne und Kohlrautz die 2:1-Führung für den MTV. Diese hatte allerdings nicht lange Bestand. Als Laskowski 2:3 gegen Ohlrogge verloren hatte, stand es 4:3 für die Oldenburger.

Dann aber übernahmen die Youngster für Jever: Robben gegen Barrenschee und Kohne gegen den 14-jährigen Melvin Twele holten die Führung zurück. In der zweiten Runde lief es dann noch besser für den MTV Jever. Adrian Dugiel gab gegen Flörke den einzigen Punkt ab. „Gerade im Doppel drei hatten wir vielleicht etwas Glück“, fand Kohne. Da Jever von fünf Fünfsatzspielen nur eines gewann, sei der Sieg aber nicht unverdient, meinte er.

Gegen die junge Mannschaft von Hannover 96 II, die als Aufsteiger sehr stark in die Saison gestartet war, wurde es von Anfang an spannend. Während Janek Hinrichs und Bennet Robben bei 2:1-Satzführung gegen Max Kulins und Mikael Hartstang Durchgang vier noch 12:14 verloren und auch den Entscheidungsdurchgang abgaben, gewannen Kohne und Kohlrautz gegen die Brüder Tammo und Felix Misera den fünften Durchgang mit 14:12 – auch Satz zwei und vier waren erst in der Verlängerung an die Jeveraner gegangen.

Im Einzel blieb es umkämpft, die Gäste hatten aber leichte Vorteile, obwohl Spitzenspieler Richard Hoffmann fehlte. So ging es am Ende mit einem 7:8-Rückstand ins Enddoppel, in dem Pfaffe und Dugiel mit 0:3 unterlagen.

Insgesamt punkteten für Jever am Wochenende Laskowski/Hinrichs, Dugiel/Pfaffe, Kohne/Kohlrautz (2), Dugiel (2), Pfaffe (2), Laskowski, Hinrichs, Kohne (3), Kohlrautz und Robben (2).