Oldenburg - Mit makelloser Bilanz und großer Dominanz in der ersten Saisonhälfte haben die U-15-Fußballer des JFV Nordwest nach dem Abstieg in die Landesliga Weser-Ems ihre Ambitionen auf den sofortigen Regionalliga-Wiederaufstieg eindrucksvoll unterstrichen. Das Team befindet sich sogar auf Rekordjagd. Trainer Wolfgang Horn zeigt sich überrascht von der Entwicklung und bleibt beim Thema Saisonziel geheimnisvoll.
Trainingsauftakt der U 15 des JFV Nordwest ist am 16. Januar. Die in der Regionalliga um den Klassenerhalt kämpfende U 17 von Coach Yimin Ehlers ist bereits am 4. Januar gestartet, die ebenfalls in der Regionalliga spielende U 19 von Tim Körner legt am 8. Januar los. In der Vorbereitung geht es für die C-Junioren von Wolfgang Horn unter anderem zu einem Trainingslager ins Hössensportzentrum Westerstede (17. bis 19. Februar). Erstes Pflichtspiel ist das Bezirkspokal-Viertelfinale am 26. Februar bei Landesliga-Rivale JFV Leer (12 Spiele/19 Punkte/6. Platz).
Die Rekordjagd
„Tabelle hin oder her. Zwei oder drei verlorene Spiele – und man ist da oben weg. Wir sind der Gejagte“, warnt Horn trotz der makellosen Zwischenbilanz (11 Spiele/33 Punkte/56:7 Tore), mit der Oldenburgs U 15 in der insgesamt fünften Landesliga-Saison (jeweils zweimal 1. und 2. Platz) zum Rekordjäger avanciert. In den beiden Aufstiegsspielzeiten 2013/14 unter Lasse Otremba (Saison eins nach der JFV-Gründung – 26/76/156:16) und 2017/18 unter Hendrik Buhl (22/64/107:4), mit denen die damaligen JFV-Talente schon für die seitdem besten Resultate in dieser Spielklasse gesorgt haben, hatten die Teams jeweils einmal „nur“ unentschieden gespielt. Eine maximale Punkte-Ausbeute ist für Horn aber allenfalls ein kleiner Anreiz. „Wir wollen so viele Spiele gewinnen wie möglich, aber da gehört auch immer ein Gegner dazu“, sagt der Übungsleiter nüchtern.
Die Überraschung
Wichtiger ist dem Trainer die Entwicklung seiner Nachwuchskicker. „Die war doch sehr überraschend. Es hat gleich alles gefruchtet, was wir von der Mannschaft wollten“, erläutert Horn. Unerwartet dominant war diese auch deshalb, weil im Laufe der Hinrunde mehrere absolute Leistungsträger langfristig ausfielen. „Wir haben nicht einmal mit der Mannschaft gespielt, die wir eigentlich im Kopf hatten“, verrät der Trainer und lobt speziell die, die „ein bisschen hinten dran“ waren: „Die haben eine mega Entwicklung genommen und das in der Hinserie richtig gut gemacht.“
Trainingsauftakt der U 15 des JFV Nordwest ist am 16. Januar. Die in der Regionalliga um den Klassenerhalt kämpfende U 17 von Coach Yimin Ehlers ist bereits am 4. Januar gestartet, die ebenfalls in der Regionalliga spielende U 19 von Tim Körner legt am 8. Januar los. In der Vorbereitung geht es für die C-Junioren von Wolfgang Horn unter anderem zu einem Trainingslager ins Hössensportzentrum Westerstede (17. bis 19. Februar). Erstes Pflichtspiel ist das Bezirkspokal-Viertelfinale am 26. Februar bei Landesliga-Rivale JFV Leer (12 Spiele/19 Punkte/6. Platz).
Die Gradmesser
Um die Entwicklung auch 2023 fortsetzen zu können, bestreiten die C-Junioren in der Vorbereitung bis Anfang März unter anderem Testspiele gegen Werder Bremen, VfL Osnabrück und VfB Lübeck aus der höchsten C-Junioren-Spielklasse. „Wir haben uns absichtlich sehr gute Regionalliga-Mannschaften rausgesucht, die uns richtig fordern werden, damit wir auch gleich wieder in Schwung kommen“, betont Horn, der in den Spielen gegen die Kontrahenten aus der Vorsaison einen wichtigen Gradmesser sieht: „Wir wollen schauen, wo wir stehen – und wo vielleicht noch was bis zur höchsten Klasse fehlt.“
Trainingsauftakt der U 15 des JFV Nordwest ist am 16. Januar. Die in der Regionalliga um den Klassenerhalt kämpfende U 17 von Coach Yimin Ehlers ist bereits am 4. Januar gestartet, die ebenfalls in der Regionalliga spielende U 19 von Tim Körner legt am 8. Januar los. In der Vorbereitung geht es für die C-Junioren von Wolfgang Horn unter anderem zu einem Trainingslager ins Hössensportzentrum Westerstede (17. bis 19. Februar). Erstes Pflichtspiel ist das Bezirkspokal-Viertelfinale am 26. Februar bei Landesliga-Rivale JFV Leer (12 Spiele/19 Punkte/6. Platz).
Die Geheimsache
Das erste Ligaduell nach der Winterpause bestreiten die Oldenburger direkt beim wohl einzigen Rivalen, der ihnen Meisterschaft und Aufstiegsrelegation noch streitig machen könnte. Im Nachholspiel am 4. März beim Osnabrücker SC (10/26/2.) wollen die JFV-Talente an ihre Entwicklung anknüpfen und weiter auf ihr Saisonziel hinarbeiten. „Das ist das Gleiche wie in der Hinrunde“, bleibt Horn in dieser Hinsicht zwar geheimnisvoll – aber dass ein Team, das die Landesliga bisher beinahe nach Belieben dominiert hat, mit Platz zwei zufrieden wäre, ist unwahrscheinlich.
