Segeberg/Emden - Der Segeberger Segelclub hat zahlreiche Wassersportler zur Jubiläumsregatta anlässlich seiner 75 Jahrfeier eingeladen. 88 Segler der Einhandklassen, ILCA 7 Masters, OK, Europe und Canoe Taifun waren vor Ort – darunter auch Birgit Riemann vom Emder Segelverein (ESV) und Rudolf Freund vom Wassersportverein Emden (WVE), die sich mit den anderen Masters in der für sie ungewohnten ILCA 7 Klasse gemessen haben.

Bei bestem Sommerwetter ging es nach der Steuerleute-Besprechung direkt in die Boote. Die Wettfahrtleitung hatte einen Dreickskurs auf dem südlichen Teil des Sees ausgelegt. Viele Segler hatten sich dabei im Vorfeld gefragt, wie 88 Boote in vier unterschiedlichen Klassen auf die Regatta-Bahn passen sollen. Dies klappte aber durch die gegenseitige Rücksichtnahme aller Teilnehmer ausgesprochen gut. Die einzelnen Klassen starteten dabei mit sechs Minuten Abstand.

Als Erstes starteten die ILCA 7, vor den OKs, den Europe und den Canoe Taifun. Der Wind kam relativ konstant mit Drehern aus östlicher Richtung. Durch die örtlichen Gegebenheiten, den Flautenlöchern oder Böen, war der direkte Weg jedoch nicht immer der schnellste. Mit den Bedingungen kam Jörn Harms (SC4) in der ILCA 7 Klasse am Besten zurecht. Nach den ersten drei Wettfahrten lag er mit drei Siegen vorn, gefolgt von Alexandra Behrens vom (MSC) und Rudolf Freund vom (WVE).

Die beiden letzten Wettfahrten der Regatta wurden am nächsten Tag ab 11 Uhr ausgetragen. Der Wind kam etwas südöstlicher und damit passend für die Regatta-Bahn vor dem Clubgelände. Jörn Harms setzte sich auch in dieser Wettfahrt durch und stand damit als Sieger in der ILCA 7 Wertung fest. Die letzte der 5. Wettfahrt nahm er als Streicher. Für die dahinter platzierten Segler war noch vieles möglich, so kämpfte jeder um eine gute Platzierung in der letzten Wettfahrt. Am Ende festigte Behrens ihren 2. Platz in der Gesamtwertung und Freund sicherte sich den 3. Platz. Birgit Riemann segelte konstant in den Platzierungen und schloss die Regatta punktgleich mit dem vor ihr platzierten Ingo Langer (WVBL) auf Platz elf ab.