Schortens - „In allen Altersklassen hat es tolle, spannende und mitreißende Spiele gegeben, die von vielen Zuschauern bejubelt wurden“, freute sich Michael Ruf, Jugendleiter des Heidmühler FC, über den überaus gelungenen 41. internationalen Nordfrost-Cup seines Vereins.
Dass das Turnier in diesem Jahr nicht im gewohnten Umfang stattfinden konnte, war dem neuen Kunstrasenplatz geschuldet, der erst kurz vor Turnierbeginn offiziell eingeweiht worden war. „Die Entscheidung, den Kunstrasenplatz zu bauen, fiel erst im Oktober 2014, drei Monate nach Beginn der Planungen für dieses Turnier. Somit war der Turnierausschuss stark verunsichert, ob die Anlage bis Pfingsten auch wirklich fertig gestellt sein würde. Umso mehr freuen wir uns über dieses Schmuckstück im Klosterpark“, so Hans Weist, HFC-Spartenleiter Fußball.
Sechs Teams der B-Junioren prüften den neuen Kunstrasenplatz am Pfingstsonntag nach dem Modus Jeder gegen Jeden auf Herz und Nieren. Der SV Höntrop setzte sich mit 13 Punkten aus fünf Spielen vor dem SC Rot-Weiß Nienborg (10) und Gastgeber Heidmühler FC I durch.
Ebenso spannend ging es bei den C-Junioren zu. Den Siegerpokal sicherte sich Gastgeber Heidmühler FC durch einen 2:0-Endspielsieg gegen Rot-Weiß Nienborg. Platz drei holte der HFC II durch einen 5:4-Sieg nach Elfmeterschießen gegen Frisia Wilhelmshaven.
Den Turniersieg knapp verpassten indes die D-Junioren des Heidmühler FC mit zwölf Punkten aus sechs Spielen. Hier setzte sich der VfL Oldenburg nach dem Modus Jeder gegen Jeden mit 14 Zählern durch. Platz drei ging an den TuS Esens (11).
Die „Kiebitze“ des FSV Jever holten sich den Sieger-Cup bei den E-Junioren. Im packenden Endspiel setzte sich der FSV knapp mit 1:0 gegen den Hörder SC durch. Platz drei holte sich der SC Alstertal Langenhorn durch ein 1:0 gegen Rot-Weiß Nienborg II.
Die Spielgemeinschaft Sande/Gödens war beim Turnier der F-Junioren nicht zu stoppen. 1:0 hieß es schließlich im Endspiel gegen die DJK Schwarz-Gelb Wilhelmshaven. Auf dem dritten Platz landete Rot-Weiß Nienborg nach einem 2:0-Erfolg gegen Gastgeber Heidmühler FC I.
Bei den G-Junioren hieß der Turniersieger FSV Jever. Die Marienstädter setzten sich im Finale knapp mit 1:0 gegen den STV Voslapp durch. Platz drei ging an Gastgeber Heidmühler FC, der sich das kleine Endspiel gegen den TuS Büppel knapp mit 2:1 für sich entscheiden konnte.
Besonders geehrt wurden der TuS Dangastermoor und der TuS Büppel, die beide bereits zum 15. Mal am Nordfrost-Cup teilnahmen. Besonderer Dank des Turnierausrichters ging an den SC Rot-Weiß Nienborg um Heiko Niemeier, der es bereits auf 20 Turnierteilnahmen brachte. „Ein solch großes Engagement ist aller Ehren wert“, lobte Ruf.
Die Umstrukturierung der Rahmenbedingungen mit Festzelt und Gastronomie auf der Anlage erwies sich ebenfalls als Volltreffer. „Das war eine gute Entscheidung. So fand das gesamte Leben auf der umgebauten Sportanlage statt“, freute sich Ruf.
Der Super-Cup, mit dem die Turnierorganisatoren normalerweise die erfolgreichste Mannschaft aller Altersklassen auszeichnen, wurde in diesem Jahr nicht vergeben. „Wir haben den Super-Cup ausgesetzt, weil faire Bedingungen wegen des reduzierten Teilnehmerfeldes nicht gegeben waren. Beim Turnier im nächsten Jahr werden wir den Super-Cup aber wieder vergeben“, versprach Ruf.
