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Freizeit Jugendliche erobern Burgdorf

Ovelgönne - Zelte über Zelte auf dem Sportplatz Ovelgönne: Der Oldenburger Schützenbund hatte für seine jugendlichen Mitglieder ein großes Zeltlager organisiert. Mehr als 200 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren aus 16 Vereinen des gesamten Oldenburger Landes nahmen am Pfingstzeltlager teil und waren für vier Tage mit ihren Betreuern zu Gast.

Für das Zeltlager hatte das Organisations-Team ein abwechslungsreiches Programm aufgestellt. Am Freitagabend unternahmen die Teilnehmer eine Nachtwanderung durch das Burgdorf und den Bürgerpark des Ortes. Der Ovelgönner Schützenverein hatte sie organisiert und im Bürgerpark einige gruselige Überraschungen vorbereitet. Zum Abendprogramm des Wochenendes gehörten außerdem eine Disko und „Osbis Next Top Model“, bei dem die Jugendlichen ihre Talente unter Beweis stellen konnten.

Sportlich wurde es beim Humansoccer, wo sich die Teilnehmer wie beim Tischkicker-Vorbild an Stangen festhalten und dann von ihren Positionen aus versuchen, Tore zu schießen. Sportliches Geschick waren auch beim Fischgrät-Volleyball und beim Fünfkampf, der aus den Disziplinen Münzenversenken, Luftpost, Stäbchen werfen, Cupcake pusten und Tischbillard bestand.

Nachtwanderung

Besonders großer Beliebtheit erfreute sich auch das Bastelangebot. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen T-Shirts nach ihren Wünschen bemalen und anschließend direkt anziehen.

Dieses Angebot nutzte auch die 14-jährige Svea Pieper vom Schützenverein Sandkrug. Sie ist zum ersten Mal mit dem Oldenburger Schützenbund im Zeltlager, und hellauf begeistert. Besonders die Nachtwanderung und die Disko am Sonnabend haben ihr Spaß gemacht. Aber auch wenn gerade nichts auf dem Programm steht, haben die Jungen und Mädchen viel Spaß zusammen. „Man lernt die Freunde aus dem Verein besser kennen, und trifft neue Leute aus anderen Vereinen“, so die junge Schützin. Zusammen werden dann Gesellschaftsspiele gespielt oder einfach nur Musik gehört.

Olaf Eilers vom Organisationsteam freut sich über die Offenheit der Teilnehmer. Dass diese sich untereinander kennenlernen und gemeinsam Spaß haben, ist ein Ziel des Pfingstzeltlagers.

Für die Mahlzeiten sorgt die DRK-Ortsgruppe Bösel. Die 20 ehrenamtlichen Helfer kochten leckeres Essen, Gemeckert wurde nicht. Und das ist bei 200 Teilnehmern keine Selbstverständlichkeit. Für die vielen kleinen Blessuren die bei einem Zeltlager auftreten gab es einen Sanitätsdienst der Johanniter.

Besonders gut angekommen bei Organisatoren wie Teilnehmern ist die hervorragende Infrastruktur um den Ovelgönner Sportplatz herum. Die neue Sporthalle bot ausreichend Dusch- und Waschgelegenheiten für alle Teilnehmer.

In der Aula der Grundschule konnten alle Teilnehmer ihre Mahlzeiten einnehmen. Solche Möglichkeiten in der Nähe von geeigneten Zeltplätzen zu finden, sei nicht immer leicht, sagte Organisator Eilers.

Lob für Infrastruktur

Von dem sehr gut organisierten Zeltlager haben sich am Sonntag auch zahlreiche politische Vertreter aus dem Landkreis Wesermarsch überzeugt.

Der Ovelgönner Bürgermeister Christoph Hartz (parteilos) besichtigte zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) und der Landtagsabgeordneten Karin Logemann (SPD) das Camp.

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