Sandkrug/Hude - Ohne Punktgewinne blieben am Wochenende die Handballteams aus dem Landkreis in den Jugend-Oberligen.
Männliche Jugend C: OHV Aurich - TSG Hatten-Sandkrug 33:27 (13:10). In Aurich verkauften sich die Sandkruger zwar ordentlich, konnten am Ende aber nicht den zweiten Saisonsieg festmachen. Mit ihrem Mini-Kader von acht Feldspielern und einem Torhüter legte die TSG einen guten Start hin und lag nach fünf Minuten mit 3:2 in Führung. Danach folgte jedoch eine Schwächephase, in der sich Aurich auf 7:3 (13.) absetzen konnte. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber schnell auf 18:12 (32.). Die Sandkruger kämpften weiter verbissen, verkürzten noch einmal bis auf drei Tore (21:24/42.). Doch in der konfusen Schlussphase mit 15 Toren in siebeneinhalb Minuten hatten die Ostfriesen mehr zuzusetzen.
Weibliche Jugend A: GW Mühlen - HSG Hude/Falkenburg 36:31 (18:15). „In der ersten Halbzeit haben wir anständig gespielt, dann aber in der Abwehr zunehmend den Zugriff verloren“, berichtete HSG-Trainer Dean Niewiora. Sein Team bog einen anfänglichen 2:4-Rückstand (6. Minute) um, ging durch Treffer von Viola Kleefeldt und Ida Frerichs mit 7:5 in Führung (14.) und baute diese sogar auf drei Tore aus (10:7/18.). Doch die folgende Schwächephase in der HSG-Deckung nutzten die Gastgeberinnen erst zum Ausgleich (12:12/21.) und wenig später zum 16:13 (28.). Im zweiten Abschnitt legten die Gäste erneut einen guten Start hin, Lina Harloff glich zum 21:21 aus (36.), Paulina Gesa Koch (24:23) und Kleefeldt per Siebenmeter (25:24/44.) warfen jeweils die Führung heraus. „Danach haben wir aber dieselben Fehler wieder gemacht“, berichtete Niewiora. Im Eiltempo zog Mühlen auf 33:26 (53.) davon und entschied damit die Partie. „Vor allem die vielen Gegentore tun weh“, meinte der HSG-Coach, der sich zumindest mit der Angriffsleistung seiner Mannschaft zufrieden zeigte.
Weibliche Jugend B: HSG Hude/Falkenburg - TV Cloppenburg 20:24 (9:13). Für die Mannschaft von HSG-Trainer Thorsten Stürenburg war es die zweite Niederlage in Folge. Bereits nach etwas mehr als einer Viertelstunde war diese Partie entschieden. Als die HSG ihren ersten Treffer überhaupt erzielte (Daaje Schopf/17. Minute), hatte Cloppenburg bereits elfmal zugelangt. Auch zwei Auszeiten der HSG konnten den 0:11-Rückstand bis dato nicht verhindern. Anschließend fand Hude/Falkenburg aber über den Kampf ins Spiel, konnte bis zur Pause schon auf vier Tore verkürzen und kam nach dem Seitenwechsel weiter heran (11:13/27.). Als Daaje Schopf den Anschluss herstellte (13:14/33.), war alles wieder offen. Doch die Aufholjagd schien Kraft gekostet zu haben, und so ließen sich die Gäste in der Schlussphase über 14:18 (40.) und 16:21 (45.) den Sieg nicht mehr nehmen.
Weibliche Jugend C: HSG Hude/Falkenburg - TV Hannover-Badenstedt 20:31 (8:18). Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten sah HSG-Trainer Dean Niewiora auch beim Spiel der weiblichen C-Jugend. „Im ersten Abschnitt hatten wir zu wenig Bewegung im Angriff und zu viele Fehlwürfe. Auch die Abwehr stand zu offen, die gegenseitige Unterstützung hat gefehlt“, kritisierte Niewiora. So geriet sein Team nach dem 3:3 schnell mit 3:10 (12.) und 4:13 (18.) ins Hintertreffen. Nach der Pause wuchs der Rückstand auf 13:25 (38.) an. „Danach haben wir es deutlich besser gemacht“, stellte der Huder Trainer fest. Sein Team zwang den Gegner häufiger zu Fehlern und gestaltete die Partie ausgeglichen, wenngleich diese längst entschieden war. „Trotzdem war es insgesamt ein deutlicher Schritt nach vorne in unserer Entwicklung“, fand Niewiora.
