Nordloh - Auf der Reitanlage Petershagen in Nordloh fanden vor einiger Zeit Prüfungen für junge Reiter und Reiterinnen vom RFZ Apen statt. Die 10 jungen Nachwuchsreiter meisterten die Anforderung mit Bravour.

Erstmalig wurden die Prüfungen nach den diesjährigen Neuerungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ausgetragen. Die bisherigen Reitabzeichen, zum Beispiel „Steckenpferd“ oder „Kleines Hufeisen” bis hin zum „Goldenen Reitabzeichen”, werden seit diesem Jahr in Reitabzeichen der Stufen von 10 bis 1 ersetzt. Neben der Theorie und dem eigentlichen Reiten (Dressur und Springen) ist eine weitere Disziplin hinzugekommen – die Bodenarbeit.

Diese Abzeichen stehen für Lernen und Können, aber auch für einen fachgerechten Umgang mit dem Pferd. In Vorbereitung auf die Prüfung hatten die Teilnehmer während der Herbstferien die Schulbank gedrückt und an einem Reitabzeichenlehrgang in den jeweiligen Disziplinen teilgenommen.

Sie nutzten ihre freie Zeit, um sich in intensiven Unterrichtseinheiten zum Beispiel zur Pferdehaltung oder Pferdegesundheit, Skala der Pferdeausbildung oder ihrer reiterlichen Ausbildung zu widmen. Der praktische Teil beschäftigte sich mit dem Reiten von Dressuraufgaben, der Bewältigung eines Springparcours oder der Bodenarbeit mit dem Pferd, Unter der Leitung von Pferdewirtschaftsmeister und Reitlehrer Harald Petershagen, unterstützt von Andrea Schiel, fand der Unterricht statt. Den krönenden Abschluss des Gesamtlehrgangs bildete der Prüfungstag.

Hinterher gab es ein Gruppenfoto mit (von links) Andrea Schiel, Hannelore Pape, Kay Behrend, Jutta Schweigatz, Harald Petershagen und den Teilnehmern Mathias Reil, Jule Bödecker, Janina Reil, Alina Ahrens, Katrin Pegel, Janina Growe, Dorothea Conradi, (vorne von links): Lenja Grotelüschen, Lena Sophie Paul und Jantje-Marie Petershagen.