Jeddeloh - Transferkracher am Küstenkanal: Der SSV Jeddeloh hat einen weiteren Zugang für die neue Regionalliga-Saison bekanntgegeben. Der Bulgare Kamen Hadzhiev wechselt aus der ersten bulgarischen Liga zum Viertligisten aus dem Ammerland.

Und der 31-jährige defensive Mittelfeldspieler ist gekommen, um zu bleiben: Er unterschreibt für fünf Jahre beim SSV Jeddeloh, wie der Club mitteilte. „Ich bin zweifacher Familienvater und möchte mit meiner Familie hier sesshaft werden. Der SSV Jeddeloh II bietet mir dafür die perfekten Voraussetzungen“, erklärt Hadzhiev laut SSV-Mitteilung. Er könne bei den Ammerländern weiterhin „auf gutem Niveau“ Fußball spielen und sich gleichzeitig beruflich etwas aufbauen.

Zurück an alter Wirkungsstätte: Key Riebau (vorne) trainierte den SSV Jeddeloh bereits vor sechs Jahren.

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Lars Puchler
Jeddeloh

Hadzhiev ist in seiner Profikarriere schon gut herumgekommen. Schon in der Jugend kam er aus seiner Heimat nach Deutschland, spielte für die SG Wattenscheid in Bochum und Schalke 04. Im Erwachsenenbereich spielte er zunächst wieder in Bulgarien und kam zu seinem ersten Profieinsatz. Nach einem Jahr in Griechenland und einer Saison bei Lokomotive Sofia kam er zum VfB Oldenburg in die Regionalliga Nord. Nach einer Saison dort wechselte er in die zweite niederländische Liga zu Fortuna Sittard. Im Anschluss kickte er mehrere Jahre in Bulgarien und Ungarn. Höhepunkt seiner Laufbahn waren ein Spiel in der Europa-League-Qualifikation im Jahr 2020 und ein Länderspiel für Bulgarien im Jahr 2019.

Neu beim SSV Jeddeloh: Jan-Philipp Stottmann (rechts) ist der siebte Zugang, den Jeddelohs Sportlicher Leiter Olaf Blancke (rechts) verpflichtet hat

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Lars Puchler
Jeddeloh

„Kamen war unser absoluter Wunschspieler“, betonte Jeddelohs sportlicher Leiter Olaf Blancke: „Mit seiner Vita und seiner Qualität wird er uns definitiv voranbringen.“ Er soll mit Mittelfeld des SSV eine zentrale Rolle einnehmen.

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion