Huntlosen/Sandhatten - Seit zehn Jahren erinnert der „Huntewettkampf“ der Feuerwehren aus Sandhatten und Huntlosen daran, dass Feuerwehrkamerad Thomas Bruns seinen Wohnsitz von Sandhatten nach Huntlosen verlegt hat und er damit der Feuerwehr Huntlosen beitrat. Seitdem trifft man sich alle zwei Jahre, um an der Gemeindegrenze beider Ortschaften an der Huntebrücke diesen Huntewettkampf auszutragen, zu dem diesmal die Sandhatter eingeladen hatten. Das Organisationsteam mit Thomas Schröder, Christian Klaener und Holger Gohde hatte drei sehr viel Geschick und Schnelligkeit fordernde Übungen ausgetüftelt.

Über ein über die Hunte gespanntes Seil musste zunächst ein Eimer in die Mitte des Flusses gezogen und an einer Markierung herabgelassen werden, um ihn mit Wasser zu füllen und ihn wieder ans Ufer zu ziehen. Hier sollte das geschöpfte Wasser in Eimer gefüllt und über einen Slalomlauf in eine Kübelspritze gefüllt werden. Anschließend erforderte es viel Gefühl, Golfbälle durch ein Rohr zu spülen, die am Ende bei richtiger Dosierung in einer Wanne aufgefangen wurden.

Mit 99 Bällen zeigten die Huntloser das beste Ergebnis, die Sandhatter Kameraden brachten es nur auf 36 Bälle. Dafür lagen sie bei der zweiten Übung, das Gewicht von Golfbällen einschließlich Eimer auf zwei Kilogramm zu schätzen, mit 2450 Gramm (Huntlosen hörte bei 1280 Gramm auf) vorn. So musste das abschließende Tauziehen von Ufer zu Ufer über den Sieger entscheiden. Beide Mannschaften gaben unter den Augen der zahlreichen Besucher noch einmal das Beste. Trotz harter Gegenwehr musste sich Huntlosen geschlagen geben. Der Tag endete mit einer gebührende Feier, bei der sich der Sandhatter Ortsbrandmeister Frank Jacobs mit seinem Schiedsrichterkollegen Reiner Müller aus Huntlosen bei Organisatoren und Teilnehmern bedankte und den Wanderpokal überreichte.