KAMPE - Tolle Stimmung beim Küstenkanallauf in Kampe. Der „Kickerclub Ikenbrügge“ hatte zur 25. Auflage eingeladen.
Von Hans Passmann
KAMPE - Hatten die Teilnehmer am Küstenkanallauf in Kampe im vergangenen Jahr mit dem Regen zu kämpfen, so kamen sie in diesem Jahr bei der 25. Auflage am Küstenkanal ganz schön ins Schwitzen. Doch der „Kickerclub Ikenbrügge“ als Veranstalter hatte an der Strecke jede Menge „Wasserstationen“ aufgebaut.Viele freiwillige Helfer reichten somit den Sportlerinnen und Sportlern kühle Getränke. „Wir waren auf die Temperaturen vorbereitet“, sagte ein über die gute Resonanz an diesem 25. Küstenkanallauf zufriedener erster Vorsitzender Karl-Heinz Krone. Bei den Läufern hätten es allerdings ein wenig mehr sein dürfen. Dafür war die Beteiligung bei den Wanderern und Radfahrern sehr gut. Insgesamt zählte Krone rund 400 Teilnehmer, darunter auch noch 20 Inlineskater.
Mit einem Pistolenschuss schickte Vorsitzender Krone beim Sportlerheim des SV Kampe die rund 100 Läuferinnen und Läufer auf den Rundkurs. Der Schirmherr der sportlichen Veranstaltung, Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg, hielt sich derweil lieber im Schatten auf. Über eine aktive Teilnahme am Laufen habe er noch nicht nachgedacht. „Das ist nichts für mich. Ich schwinge mich lieber aufs Fahrrad“, gestand Bürgermeister Wimberg ein, um anschließend die ersten Sieger mit Urkunden und einem kleinen Präsent auszuzeichnen.
Mehrfach bestens in Szene setzten konnten sich die Sportler der Leichtathletikabteilung des Sport- und Turnvereins Barßel. Gleich reihenweise erliefen sich die Aktiven in vielen Altersklassen erste Plätze. „Eiskalt“ nutzte aber Lokalmatador Karl-Friedrich Kinast aus Kampe seinen Heimvorteil aus. Er gewann souverän den Lauf über 10,7 Kilometer in der Zeit von 40,07 Minuten. Damit konnte Kinast zwar zum dritten Mal in Folge den Küstenkanallauf auf heimischem Terrain gewinnen, doch an seine Vorjahreszeit von 39,32 Minuten kam er nicht heran. „Ich bin nicht voll im Training. Auch fehlte mir heute ein wenig die Konkurrenz, um auf`s Tempo zu drücken“, so Kinast.
Nicht am Start war in diesem Jahr Seriensiegerin Antonia Beyer aus Lindern. Damit war der Weg in diesem Jahr frei für das Nachwuchstalent des STV Barßel Katharina Herzog. In einer Zeit von 48,50 Minuten überquerte sie als Erste die Ziellinie. Über die kürzeren Strecken von 600 und 1000 Meter und 4,6 Kilometer dominierte der Nachwuchs des STV Barßel.
