Höltinghausen/Peheim - Nicht nur im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga geht es heiß her. Auch in der Bezirksliga IV ist der Kampf um den Ligaerhalt nichts für schwache Nerven. Davon können auch die Akteure des SV Höltinghausen und SV Peheim ein Liedchen singen (siehe Grafik). Der Spielplan sieht nun vor, dass beide Teams an diesem Sonnabend, 16 Uhr, in Höltinghausen gegeneinander spielen.

Allerdings sieht die Formkurve der Peheimer derzeit deutlich besser aus, als die des SV Höltinghausen. Zuletzt feierten die Gäste zwei Siege in Folge. Dementsprechend müssen sie nun versuchen, nachzulegen. Doch es gibt Ausfälle zu beklagen: Offensivspieler Maxim Langletz, der gegen Bakum zweimal traf, weilt wieder in Portugal. Besonders bitter ist auch der Ausfall von Michael Schrapper. „Michael hat zuletzt seine fünfte gelbe Karte gesehen“, sagt Peheims Clubchef Wilfried Osterkamp.

Dafür ist mit Andreas Cordes ein ganz wichtiger Spieler wieder am Start. Seine präzisen Standards, gepaart mit seiner Schussstärke und Torgefährlichkeit sind ein Pfund, mit dem die Gäste in Höltinghausen wuchern wollen. „Wenn wir punkten, wäre dies eine tolle Sache“, sagt Osterkamp.

Doch die Peheimer werden auf einen bissigen Gegner treffen, der selbst jeden Zähler braucht, um nicht ins Visier des Abstiegsgespenstes zu geraten. Zumindest muss eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Goldenstedt-Spiel (1:4) her. „Das Zustandekommen dieser Niederlage war schon heftig und ärgert mich noch immer“, sagt SVH-Coach Zvonimir Ivankic.

Gegen Peheim spielten die Höltinghauser zuletzt am Gründonnerstag (1:1). Doch seitdem hat sich viel getan. „Peheim wird stärker sein, als beim ersten Aufeinandertreffen“, sagt Ivankic. Für ihn sei Peheim eine geduldige und konterstarke Mannschaft.

Ivankic muss auf den verletzten Henning Laing verzichten. Genau wie auf Abwehrrecke Christoph Hüsing, der beruflich verhindert ist. Benjamin Bohrer wird indes auch an diesem Wochenende in der zweiten Mannschaft aushelfen.