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„Kann Pferd nicht böse sein“

Von Heinz-Josef Laing

Frage:

Ihr zwölfjähriger Wallach „Lets go“ hat drei mal den Sprung über ein Hindernis verweigert. Da hat er seinem Namen nicht gerade alle Ehre gemacht?

Drees:

Das ist richtig. Aber die Schuld daran trägt nicht das Pferd. Ich war nicht konzentriert genug und hatte „Lets go“ deshalb nicht genügend unter Kontrolle.

Frage:

Sie ärgern sich?

Drees:

Natürlich. Aber das ist schnell vergessen. Ich kann doch dem Pferd nicht böse sein, wenn ich selber nicht alles gegeben habe.

Frage:

Sie arbeiten als Malergeselle. Haben Sie sich da nicht ein sehr teures Hobby ausgesucht?

Drees:

Sicher, aber ich werde von meinen Eltern unterstützt. Außerdem betreibe ich das Reiten nicht als Leistungssport. Es ist für mich ein reines Hobby. Deshalb bleibt es bezahlbar.

Frage:

Wie sind Sie zum Reiten gekommen?

Drees:

Durch meinen Onkel in Thüle, bei dem ich die ersten Kontakte mit Pferden hatte und als Sechsjähriger mit dem Reiten begonnen habe.

Frage:

Wie aufwändig ist Ihr Hobby?

Drees:

Da bleibt für weitere Hobbys keine Zeit. Das Pferd wird täglich bewegt, hinzu kommt der wöchentliche Springunterricht. Außerdem bin ich an Wochenenden auf vielen Turnieren in ganz Nordwestdeutschland unterwegs.

Klaus Drees (19, Bild) aus Thüle geht beim Turnier in Friesoythe für den Reit- und Fahrverein Bösel an den Start. Der Hobbyreiter ist auf den Turnierplätzen der Region zu Hause.

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